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Die berufliche Zukunft etwas klarer vor Augen

Die berufliche Zukunft etwas klarer vor Augen

8.3.2018

Gelterkinden - Bewerbungscasting der Zweitklässler der Sekundarschule ein Erfolg

Die berufliche Zukunft etwas klarer vor Augen

Für welche Lehre soll ich mich entscheiden? Für Jugendliche im Alter von 13 oder 14 Jahren erfahrungsgemäss eine wichtige Entscheidung für den Eintritt ins Berufsleben. Am jährlichen Informationsabend des Gewerbevereins Gelterkinden und Umgebung (GVG) haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit den Ausbildungsfirmen konkrete Auskünfte über verschiedene Berufe zu erhalten. Ziel dieses Informationsabends ist gemäss Gewerbeverein, den Schülerinnen und Schülern aufzuzeigen, dass die Berufslehre der richtige Schritt in eine erfolgreiche berufliche Zukunft für sie sein könnte.
Dieses Jahr, und zwar zum zehnten Mal in Folge, hatte der Gewerbeverein 170 Schülerinnen und Schüler der 2. Sekundarschulklasse Gelterkinden, zusammen mit 75 Ausbildungsverantwortlichen vieler Firmen aus der Umgebung, zum Informationsabend im Gemeindesaal in Gelterkinden eingeladen. Nicht nur die Jugendlichen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen standen im Mittelpunkt, sondern auch die vielen Betriebe, die sich als mögliche künftige Ausbildungsstätte präsentieren konnten. Auffallend dieses Jahr war das grosse Interesse für die handwerklichen Berufe. Dazu Claudio Weichsel, Mitglied vom Vorstand GVG: «Der Grund, wieso sich das Interesse der Jugendlichen bei der Lehrstellensuche dieses Jahr so stark Richtung handwerkliche Berufe bewegt, lässt sich nicht erklären. Das ist jedes Jahr wieder anders.» Ein wichtiger Punkt für den Gewerbeverein am Info-Abend mit den 250 Bewerbungsgesprächen ist gemäss Weichsel, dass die Schülerinnen und Schüler so befähigt werden, kompetente Bewerbungsgespräche zu führen und eine realistische Berufswahl zu treffen. Über ihre Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern berichteten die Ausbildungsfirmen von ähnlichen Erfahrungen. Stefan Graf vom Bauunternehmen Graf Söhne AG in Gelterkinden, das Maurer ausbildet: «Alles leider etwas durchzogen. Die Fragen der Jugendlichen sind in der Regel doch etwas oberflächlich und nicht immer motiviert. Aber es gibt Ausnahmen.» Und Kata Holzer, Krippenleiterin der Kindertagesstätte Chliinä Chnopf, die Lehrstellen in der Kinderbetreuung anbietet, berichtete: «Wichtig sind an erster Stelle der Tagesablauf und die Arbeitszeiten, Fragen zum Berufsinhalt werden kaum gestellt.» Auffallend in den Gesprächen mit den Jugendlichen war, dass das Berufsinteresse oft vom Elternhaus geprägt ist. Schüler Gabriel Rentsch: «Mein Vater ist im Bauwesen als Polier tätig. Aus diesem Grund interessiere ich mich sehr für die Lehre als Maurer».
Der Austausch unter den Jugendlichen in den Pausen zwischen den Bewerbungsgesprächen wurde intensiv gepflegt und wertvolle Erfahrungen konnten gesammelt werden.

Sander van Riemsdijk

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