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14.10.2020

Eine Begegnung auf Augenhöhe

Die «artESB» in Liestal birgt viele Überraschungen. Fotos: M. Schaffner
Klaus Endress, Endress+Hauser Gruppe.
Anja Weyeneth, ESB.
Naina Sisay, eine der ausstellenden Künstlerinnen, sorgte an der Vernissage für die musikalische Umrahmung.
Vernissagegäste erkunden die «artESB».

Die «artESB» in Liestal birgt viele Überraschungen. Fotos: M. Schaffner

Die «artESB» in Liestal birgt viele Überraschungen. Fotos: M. Schaffner
Klaus Endress, Endress+Hauser Gruppe.
Anja Weyeneth, ESB.
Naina Sisay, eine der ausstellenden Künstlerinnen, sorgte an der Vernissage für die musikalische Umrahmung.
Vernissagegäste erkunden die «artESB».

Klaus Endress, Endress+Hauser Gruppe.

Die «artESB» in Liestal birgt viele Überraschungen. Fotos: M. Schaffner
Klaus Endress, Endress+Hauser Gruppe.
Anja Weyeneth, ESB.
Naina Sisay, eine der ausstellenden Künstlerinnen, sorgte an der Vernissage für die musikalische Umrahmung.
Vernissagegäste erkunden die «artESB».

Anja Weyeneth, ESB.

Die «artESB» in Liestal birgt viele Überraschungen. Fotos: M. Schaffner
Klaus Endress, Endress+Hauser Gruppe.
Anja Weyeneth, ESB.
Naina Sisay, eine der ausstellenden Künstlerinnen, sorgte an der Vernissage für die musikalische Umrahmung.
Vernissagegäste erkunden die «artESB».

Naina Sisay, eine der ausstellenden Künstlerinnen, sorgte an der Vernissage für die musikalische Umrahmung.

Die «artESB» in Liestal birgt viele Überraschungen. Fotos: M. Schaffner
Klaus Endress, Endress+Hauser Gruppe.
Anja Weyeneth, ESB.
Naina Sisay, eine der ausstellenden Künstlerinnen, sorgte an der Vernissage für die musikalische Umrahmung.
Vernissagegäste erkunden die «artESB».

Vernissagegäste erkunden die «artESB».

artESB Vielfalt in der Kunstwelt – Ausstellung in der Eingliederungsstätte Baselland (ESB) in Liestal

Von: Marc Schaffner

Ästhetisch, berührend, dekorativ, auffällig, technisch raffiniert, rätselhaft oder einfach nur schön: In der jährlichen Ausstellung «artESB» zählt nicht, ob die Künstlerinnen und Künstler einen professionellen Hintergrund oder eine fachliche Ausbildung haben, sondern ob es ihnen gelingt, einen künstlerischen Gedanken auszudrücken und in den Betrachtenden etwas auszulösen. Nach diesen Kriterien wählt die Jury die Werke aus, die für kurze Zeit in den Räumlichkeiten der Eingliederungsstätte Baselland (ESB) in Liestal zu sehen sind.

«Vielfalt in der Kunstwelt» lautet der Untertitel der «artESB». Das bezieht sich auch auf die Tatsache, dass Kunstschaffende mit oder ohne Beeinträchtigung ausstellen und sich auf Augenhöhe begegnen können. So ist beispielsweise die «ESB-eigene» Malgruppe «Die Montagsmaler» mit dabei. Insgesamt sind dieses Jahr 71 Bewerbungen eingegangen, 33 konnten gewählt werden.

An der Vernissage, die grösstenteils im Freien stattfand, konnte Anja Weyeneth, Leiterin der «artESB», über 100 Gäste begrüssen. Die ESB biete Arbeitsplätze und Wohnmöglichkeiten in verschiedenen Varianten und für verschiedene Bedürfnisse, aber das Leben bestehe nicht nur aus Arbeiten und Wohnen, sondern auch Lebensqualität und Begegnungen würden eine Rolle spielen – gerade in der jetzigen Zeit. Die «artESB» ermögliche zudem eine Durchmischung von Menschen mit und ohne Beeinträchtrigung: «Wie reden nicht nur von Integration, wir leben sie», sagte Anja Weyeneth.

Als Gastredner fungierte Klaus Endress, Verwaltungsratspräsident der Endress+Hauser Gruppe, die mit dem ESB-Betrieb Promonta in Reinach kooperiert. «Unterschiede verschwimmen, Schaffen und Gestalten steht im Vordergrund», kommentierte Endress, der sich selber nicht als Kunstkenner sieht. Die Motivation aller Ausstellenden sei dieselbe, nämlich dass ihre Seele durch das Schaffen nach aussen dringe und sich in künstlerischer Form äussere.

Ebenfalls anwesend war eine Delegation des Vereins Begegnungszone Liestal und der Bürgergemeinde, die den Erlös des letztjährigen Weihnachtsbaumverkaufs der ESB gespendet hatten.

Die «artESB» dauert noch bis zum 18.Oktober. Infos: www.esb-bl.ch