Baselland
21.07.2021

«Das ist weltweit wohl etwas Einzigartiges»

Die 19 Teilnehmer der Flugparade flogen in der Regel in weiten Schlaufen sechs Mal um den Gipfel des Stanserhorns.
Der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber aus Lupsingen flog mit der T-28-Troyan ums Stanserhorn.Fotos: Nils Wälti
Der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber startete am Samstag, 10.Juli, in Freiburg im Breisgau (De), wo die «T-28» stationiert ist, in den Kanton Nidwalden.

Die 19 Teilnehmer der Flugparade flogen in der Regel in weiten Schlaufen sechs Mal um den Gipfel des Stanserhorns.

Die 19 Teilnehmer der Flugparade flogen in der Regel in weiten Schlaufen sechs Mal um den Gipfel des Stanserhorns.
Der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber aus Lupsingen flog mit der T-28-Troyan ums Stanserhorn.Fotos: Nils Wälti
Der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber startete am Samstag, 10.Juli, in Freiburg im Breisgau (De), wo die «T-28» stationiert ist, in den Kanton Nidwalden.

Der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber aus Lupsingen flog mit der T-28-Troyan ums Stanserhorn.Fotos: Nils Wälti

Die 19 Teilnehmer der Flugparade flogen in der Regel in weiten Schlaufen sechs Mal um den Gipfel des Stanserhorns.
Der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber aus Lupsingen flog mit der T-28-Troyan ums Stanserhorn.Fotos: Nils Wälti
Der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber startete am Samstag, 10.Juli, in Freiburg im Breisgau (De), wo die «T-28» stationiert ist, in den Kanton Nidwalden.

Der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber startete am Samstag, 10.Juli, in Freiburg im Breisgau (De), wo die «T-28» stationiert ist, in den Kanton Nidwalden.

Oldtimer-Flugparade Oberbaselbieter an Flugparade am Stanserhorn  

Von: Willi Wenger

Am beziehungsweise ums Stanserhorn hat kürzlich zum vierten Mal die «Old-timAir Flugparade StansAIRhorn» stattgefunden. Mit dabei der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber, der im Exklusivgespräch mit der ObZ festhielt, dass die Veranstaltung etwas Besonderes darstellte. Es sei weltweit etwas Einzigartiges, dass die Zuseherinnen und Zuseher bei einer solchen Veranstaltung die Flugzeuge von oben sehen können. Und diese konnten die vielen Hundert Personen vor Ort von sehr nahe beobachten. Lediglich 150 Meter betrug der Abstand von den Flugzeugen zum Publikum, das den Stanserhorngipfel zu Hunderten in Beschlag nahm.

An zahlreichen Kriegsschauplätzen im Einsatz

Weber sagte im Rahmen des Briefings auf dem Stanserhorn zur ObZ, dass er gerne zugesagt habe, an dieser Flugparade teilzunehmen. Er hat dies mit einer T-28-Troyan getan, einer 9-Zylinder-Maschine mit 1425 PS und einem Hubraum von 30 Litern, die einst vielfach an zahlreichen Kriegsschauplätzen zum Einsatz kam. Der Oberbaselbieter startete am Samstag, 10. Juli, in Freiburg im Breisgau (De), wo die «T-28» stationiert ist, in den Kanton Nidwalden. Dort war er einer der 19 Teilnehmer der Flugparade, die in der Regel in weiten Schlaufen sechs Mal um den Gipfel des Stanserhorns flogen. Die «T-28», bei welcher der Pilot in einer überragenden Position sitzt und demzufolge eine sehr gute Übersicht hat, flog dabei mit ihrem charakteristisch-kernigen Motorensound zwischen 200 und 500 Kilometer pro Stunde an den Zuseherinnen und Zusehern vorbei. Ein Detail zur «T-28» generell: Diese wurde zwischen 1946 und 1957 gebaut. Sie wurde von North American Aviation als Trainings- und leichtes Erdkampfflugzeug produziert. Aktuell fliegen noch gut 200 Maschinen weltweit, davon acht bis zehn auf dem europäischen Kontinent. Diese sind an Flugparaden wie am vorletzten Samstag in der Zentralschweiz oder an Airshows anzutreffen. Die Oldtimer-Flugparade, die explizit keine Airshow war, stellte Einzigartiges dar. Man sah die Flugzeuge von oben auf einer ungefähren Seehöhe von 2000 Metern. Ordentlicherweise ist es an «richtigen» Airshows umgekehrt. Man sieht die Teilnehmenden vom Boden aus, wenn diese in circa 100 Metern über der Vorflugachse vorbei fliegen.