Region Liestal
30.11.2022

Faszination Holz und mehr

Zum Museum gehört auch ein Webstuhl, der noch in Betrieb ist. Fotos: M. Herrmann
Das Xyloba lädt ein zum Spielen.
Die Briobahn, ein Relikt das jeder Erwachsener aus seiner Kindheit kennt.

Zum Museum gehört auch ein Webstuhl, der noch in Betrieb ist. Fotos: M. Herrmann

Zum Museum gehört auch ein Webstuhl, der noch in Betrieb ist. Fotos: M. Herrmann
Das Xyloba lädt ein zum Spielen.
Die Briobahn, ein Relikt das jeder Erwachsener aus seiner Kindheit kennt.

Das Xyloba lädt ein zum Spielen.

Zum Museum gehört auch ein Webstuhl, der noch in Betrieb ist. Fotos: M. Herrmann
Das Xyloba lädt ein zum Spielen.
Die Briobahn, ein Relikt das jeder Erwachsener aus seiner Kindheit kennt.

Die Briobahn, ein Relikt das jeder Erwachsener aus seiner Kindheit kennt.

Bubendorf Ausstellung im Krippen- und Spielzeugmuseum  

Von: Michael Herrmann

Holz gibt nicht nur Wärme ab, wenn man es verbrennt, oder strahlt ein heimeliges Gefühl aus, indem man darin wohnt, Holz bietet sehr viel mehr und begleitet Menschen vom Kind bis zum Erwachsenen ein Leben lang. Viele durften in der Kindheit ihre ersten Versuche mit Bauklötzen machen, eine Form ertasten, etwas fühlen, Klötze aufeinander bauen und so das erste Mal mit dem Werkstoff Holz in Berührung kommen. Die aktuelle Ausstellung bietet Jung und Alt genau einen Einblick in die Welt der Spielzeuge aus Holz und greift dieses Thema spielerisch auf.

Retter im zweiten Weltkrieg

Wie kamen nun aber die Spielzeuge und Krippenfiguren nach Bubendorf? Die Geschichte beginnt vor dem zweiten Weltkrieg. Der Grafiker Hans Beutler, geboren 1913 in Büren an der Aare, wollte nicht nur Sujets von Soldaten oder des Weihnachtsbriefes für General Guisan erstellen, sondern auch humanitär tätig werden. Er übernahm im Tessin ein Internierten-Lager für Jugendliche, wo sein pädagogisches Talent sich als Glücksfall entpuppte. Das Kinderhilfswerk des Roten Kreuzes entsandte ihn dann nach Le Chambon-sur-Ligne im Département Haute-Loire, wo er ein Kinderheim leitete. Mitten in der Besatzung rettete er so über 5000 jüdische Kinder und Erwachsene vor dem Tod. Viele der geretteten Menschen dankten es ihm später mit Krippenfiguren, die sie ihm zusandten nach Kriegsende. Diese Sammlung sollte nicht einfach so verschwinden im späten Alter von Hans Beutler und so wurde im Jahre 1989 das Museum in Bubendorf gegründet und ein grosser Teil seiner Sammlung übergeben.

Schulhaus als Museum

Im obersten Stock des Schulhauses Bubendorf ist nun das Museum untergebracht und bietet mit seinem rustikalen Dachstock aus Holzbalken einen schönen Rahmen für jährlich wechselnde Ausstellungen. Betrieben wird das Museum vom Kulturverein Bubendorf, der in vielen unentgeltlichen Arbeitsstunden dem heutigen Museum seinen Charme und Bedeutung gegeben hat. Die ausgestellten Objekte werden auch in der kantonalen Datenbank für Museumsgüter geführt und das Museum geniesst im Kulturgüterschutz das Prädikat «von regionaler Bedeutung». Für Samuel Neukom, Präsident des Kulturvereins ist das Museum immer wieder einen Besuch wert: «Nicht nur die jährlich wechselnden Ausstellungen wie jetzt das Thema Faszination Holz sollen die Menschen begeistern, sondern auch die Möglichkeit das Museum auf spielerische Art zu erkunden.»

Nicht nur staunen, sondern auch spielen

Die Ausstellungsobjekte wie zum Beispiel das Xyloba können ausprobiert werden und Kinder können mit den Spielsachen auch spielen. Mit allen Sinnen das Material Holz erkunden und in alten Erinnerungen schwelgen, die die vielen Spielzeuge und Figuren hervorrufen. Das Museum freut sich auch auf Leute, die gerne mal einen Blick hinter die Kulissen werfen wollen und einen kleinen Beitrag zur Mitarbeit leisten möchten. Die aktuelle Ausstellung dauert noch bis am 8. Januar 2023 und ist jeweils am Sonntag von 14 Uhr bis 17 Uhr offen.

www.museum-bubendorf.ch

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