Region Gelterkinden
26.05.2020

Was uns die Honigbiene zu sagen hat

Der begehbare «Zeidlerbaum», ein naturnaher Bienen-Nistplatz. Foto: zVg
Honig in verschiedenen Varianten am Ziel der Rundwanderung im Hofladen an der Hauptstrasse 6 in Rünenberg. Fotos: O. Graf
Eine Biene an der Arbeit.
Infotafeln erzählen Wissenswertes über die Biene und den Honig.

Der begehbare «Zeidlerbaum», ein naturnaher Bienen-Nistplatz. Foto: zVg

Der begehbare «Zeidlerbaum», ein naturnaher Bienen-Nistplatz. Foto: zVg
Honig in verschiedenen Varianten am Ziel der Rundwanderung im Hofladen an der Hauptstrasse 6 in Rünenberg. Fotos: O. Graf
Eine Biene an der Arbeit.
Infotafeln erzählen Wissenswertes über die Biene und den Honig.

Honig in verschiedenen Varianten am Ziel der Rundwanderung im Hofladen an der Hauptstrasse 6 in Rünenberg. Fotos: O. Graf

Der begehbare «Zeidlerbaum», ein naturnaher Bienen-Nistplatz. Foto: zVg
Honig in verschiedenen Varianten am Ziel der Rundwanderung im Hofladen an der Hauptstrasse 6 in Rünenberg. Fotos: O. Graf
Eine Biene an der Arbeit.
Infotafeln erzählen Wissenswertes über die Biene und den Honig.

Eine Biene an der Arbeit.

Der begehbare «Zeidlerbaum», ein naturnaher Bienen-Nistplatz. Foto: zVg
Honig in verschiedenen Varianten am Ziel der Rundwanderung im Hofladen an der Hauptstrasse 6 in Rünenberg. Fotos: O. Graf
Eine Biene an der Arbeit.
Infotafeln erzählen Wissenswertes über die Biene und den Honig.

Infotafeln erzählen Wissenswertes über die Biene und den Honig.

Rünenberg Ein Spaziergang auf dem Honigweg

Von: Otto Graf

Wandern ist in, besonders auf süssen Pfaden, wie etwa auf dem Honigweg in Rünenberg. Die Coronaviren machten zwar der offiziellen Eröffnung des Erlebnispfades einen Strich durch die Rechnung. Aber, das ist das Wesentliche, der Rundweg ist offen und begehbar, wobei die aktuellen Verhaltensregeln des Bundesrats und des BAG auch hier gelten.

Die 3,5 Kilometer messende Route auf Wanderwegen, die auch mit Kinderwagen gut begehbar ist, beginnt in Rünenberg bei den Linden und endet im Dorf beim Hofladen von Markus Vogt mit einem vielfältigen Honigangebot. Auf einem Dutzend Posten, die mit interaktiven Infotafeln versehen sind, erfahren die Gäste Wissenswertes über die Überlebensstrategie der Honigbiene, über Nahrungsquellen des Insekts. Antworten gibt es auch auf viele Fragen rund um den Honig, etwa wie Honig entsteht und wie er aus der Wabe ins Glas gelangt. Die Tafeln zeigen ausserdem auf, wie die Bienen früher gehalten wurden und wie ein modernes Bienenhaus heute aussieht, welche Farben der Honig hat, und wie sich die einzelnen Honigarten unterscheiden.

Breiten Raum nehmen die Informationen über die gesundheitlichen Aspekte des sowie über die Qualitätskontrolle des Honigs ein. Wenn Sie wissen wollen, was ein Imker oder eine Imkerin mit Bienen macht und was es braucht, bis ein Glas Honig im Verkaufsregal steht, dann drängt sich der Rundgang auf dem Weg des Honigs und der Bienen direkt auf, auch wenn aufgrund der derzeitigen Situation noch ein paar Details fehlen, was sich aber bald ändern dürfte.

Auch das Degustieren des Honigs ist wegen der Hygienevorschriften noch nicht möglich. Hingegen kann am Zielort des Rundgangs, im Hofladen von Markus Vogt an der Hauptstrasse 6, Honig aller Geschmacksrichtungen gekauft werden, auch sonntags.

Geschaffen wurde der Erlebnispfad vom eigens gegründeten Verein «Honigweg Rünenberg», der aus Mitgliedern des Bienenzüchtervereins Sissach besteht und vom Bienenexperten Marcel Strub präsidiert wird. Dank der Unterstützung durch Sponsoren und Beiträgen der öffentlichen Hand, von Firmen, Institutionen und Privaten konnte ein Projekt realisiert werden, das aufzeigt, wie wichtig die Honigbiene innerhalb des Ökosystems ist. Auch wenn coronabedingt noch ein paar Details fehlen, ist der Honigweg allemal einen Besuch wert. Anstelle der verhinderten Einweihung, kündigte Strub an, werde im Mai kommenden Jahres in Rünenberg ein Honigfest steigen.