Netzwerktreffen mit Gewerbe und Schule

Sissach Sekundarschule lud Wirtschaft zum Austausch ein 

Lehrerin und Laufbahnverantwortliche  Sandra Meyer führte durch 
         
         
            das erste Netzwerktreffen. Foto: S. van Riemsdijk
Lehrerin und Laufbahnverantwortliche Sandra Meyer führte durch das erste Netzwerktreffen. Foto: S. van Riemsdijk

Initiiert von Vertretern aus dem Vorstand des Gewerbevereins Sissach und Umgebung (GESI), der Sekundarschule Tannenbrunn und Stephan Heiber, Vertreter des Gewerbeverbands Basel-Stadt, trafen sich letzte Woche zum ersten Mal Lehrpersonen der Beruflichen Orientierung (BO) mit Gewerbeverantwortlichen aus Sissach und der näheren Umgebung zu einem Netzwerktreffen in der Sekundarschule. «Vor etwa zwei Jahren ist bei uns die Idee geboren den Kontakt zwischen Wirtschaft und Schule zu intensivieren», sagte die Lehrerin Sandra Meyer, seit einem halben Jahr Laufbahnverantwortliche an der Sekundarschule Sissach. «Wir möchten wissen, was das Gewerbe braucht und was ihnen wichtig ist. Wir möchten aber auch darauf aufmerksam machen, dass sich die Voraussetzungen, die die Jugendlichen heute mitbringen, in den letzten zwanzig Jahren verändert haben.»

Verbindung zwischen Gewerbe und Schule

In diesem Sinne ist das Ziel des Netzwerktreffens, welches von einem achtköpfigen Kernteam bestehend aus der Lehrerschaft, einem Vertreter aus dem Gewerbeverband Basel-Stadt und zwei GESI-Vorstandsmitgliedern vorbereitet und in der neuen Aula präsentiert wurde, das Sammeln von Ideen von einer künftig engeren Zusammenarbeit zwischen Schule und Gewerbe. Beim ersten Treffen, an dem nicht weniger als dreissig Personen aus der Wirtschaft und etwa zwanzig Lehrpersonen teilnahmen, ging es darum eine Verbindung zwischen Gewerbe und Schule herzustellen. «Insbesondere möchten wir unter anderem auf interaktivem Weg versuchen herauszufinden, welches die Wünsche vom Gewerbe an die Sekundarschule sind», so Sandra Meyer.

Berufsintegrationsprojekt LIFT

Im Rahmen des Netzwerktreffens stellte Lehrerin Christina Meier das Berufsintegrationsprojekt LIFT (Leistungsfähig durch individuelle Förderung und praktische Tätigkeit) vor. Es soll Schülerinnen und Schüler ab dreizehn Jahren über einen Zeitraum von drei Monaten die Möglichkeit bieten, jeweils an einem freien Nachmittag einige Stunden pro Woche in einem Gewerbebetrieb mitzuhelfen und einfache Arbeiten zu verrichten. Gegenwärtig nehmen nicht weniger als 43 Firmen am Projekt teil. «Unser Bildungssystem bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, neben einer soliden Grundausbildung die Berufsmatur auf dem ersten oder zweiten Weg zu machen und somit Zugang zur höheren Fachausbildung zu haben», sagte Sandra Meyer und fügt an: «wir sehen es als eine unserer Aufgaben, Schulabgängerinnen und -abgänger gut auf die Berufswelt vorzubereiten.»

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