Musikalischer Blumenstrauss

Füllinsdorf Konzert im Pfarreizentrum Dreikönig  

Moses Kobelt (Orgel), Christina Lang (Gesang), Wolfgang Lehner (Cello) und Michaela Hüttich (Violine) beim Schlussapplaus.Foto: P. Aenishänslin

Passend zum eben stattgefundenen kalendarischen Frühlingsbeginn, hat am frühen Abend des 30. März 2025 im katholischen Pfarreizentrum Dreikönig in Füllinsdorf ein Konzert mit dem Titel «Musikalischer Blumenstrauss» stattgefunden, an dem Christina Lang (Gesang), Moses Kobelt (Orgel), Wolfgang Lehner (Cello) und Michaela Hüttich (Violine) mitwirkten.

Der grosse Saal im Pfarreizentrum war gut besetzt, als Christina Lang als erstes Stück die Arie «Süsser Blumen Ambraflocken» von Georg Friedrich Händel vortrug, begleitet von den anderen drei Mitgliedern ihres Quartetts. Dreierlei fiel sofort auf. Christina Lang befand sich mit ihrer warmen, vollen und tragendem Stimme an diesem Abend in Hochform, ihre Kollegin (Violine) sowie ihre beiden Kollegen (Cello und Orgel) standen ihr in nichts nach an Professionalität und Virtuosität, und die hervorragende Akustik dieses kirchlichen Raums trug zu einen grossartigen Klangerlebnis bei.

Nach dem Largo – Allegro aus der Sonate in A-Dur für Violine, Cello und Orgel von Händel kam es zu einem weiteren Höhepunkt in diesem Konzert: Christina Lang sang die berühmte Arie «Lascia ch’io pianga» aus der Oper «Rinaldo» auch von Georg Friedrich Händel. Wolfgang Lehner brillierte anschliessend in der Cello-Suite in D-Dur von Caix d’Hervelois, worauf Christina Lang wieder zum Einsatz kam in einem relativ modernen Stück, «The Salley gardens» aus den «Folksongs» von Benjamin Britten, auch sehr einfühlsam vorgetragen. Als letztes Stück vor der Pause kam die Arie «Alleluja» aus «Exsultate Jublilate» von Wolfgang Amadeus Mozart zur Darbietung, wiederum von Christina Lang in virtuoser Weise vorgetragen, gefolgt von einem lang anhaltenden Applaus der vielen Konzertgäste, wie bei allen anderen Stücken.

Nach der Pause, in der Getränke und Snacks serviert wurden, kam die Kirchensonate in G-Dur in nur einem Satz von Wolfgang Amadeus Mozart zur Aufführung. Dann durfte Christina Lang die romantische Arie «Après un rêve» von Gabriel Fauré zum Besten geben. Nach dem «Cancion al arbol del olvido» von Alberto Ginastera für Orgel, Cello und Violine trug Christina Lang die berühmte Arie «Summertime» aus der Oper «Porgy and Bess» von Georg Gershwin vor, auch wieder in grossartiger Weise.

Nach dem «Marche Miniature viennoise» von Fritz Kreisler, virtuos präsentiert von den drei Instrumentalisten, und dem Violinsolo «Pacsirta – die Lerche» von Grigoras J. Dinicu, in dem Michaela Hüttich äusserst virtuos brillierte, kam Christina Lang noch zwei Mal zum Einsatz, mit «Ein Freund, ein guter Freund» aus der Tonfilm-Operette «Die Drei von der Tankstelle» und der ebenfalls berühmten Arie «Habanera» aus der Oper «Carmen» Von Georg Bizet, auch sehr gekonnt vorgetragen.

Ein grossartiges Konzert, wobei auf Wunsch des Publikums als Zugabe Christina Lang ganz am Schluss noch das Stück «Over The Rainbow» aus dem Film «Der Zauberer von Oz» sang.

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