Ein Fest der Bläserfarben

Sissach Das Holzbläserquintett Pentakkord mit einem abwechslungsreichen Konzert 

Barbara Nüesch spielte den Fagottpart.
Barbara Nüesch spielte den Fagottpart.

Das Amateur-Holzbläserensemble ­Pentakkord, in den 1970er-Jahren grenzübergreifend gegründet von Laienmusikern aus dem süddeutschen Raum und aus der Nordwestschweiz, erlebte mit dem Profimusiker und Oboisten ­Raphael Ilg, der sich auch für die Leitung des Bläserquintetts verantwortlich zeichnete, am letzten Sonntag in der ­katholischen Kirche in Sissach einen ­absoluten Primeur.

In der traditionellen Instrumentenbesetzung, so, wie dies seit dem frühen 19. Jahrhundert gehandhabt wird, mit Jörg Moldenhauer (Flöte), Christoph Zwahlen (Klarinette), Barbara Nüesch (Fagott), Simon Fisch (Horn) und ­Raphael Ilg (Oboe), wurde dem Publikum mit einer besonderen Auswahl an vier unterschiedlichen Komponisten aus vier verschiedenen Epochen ein unterhaltsames Kammermusikkonzert im Rahmen der Reihe «Musik in Sissacher Kirchen» geboten.

Facettenreiches Repertoire

Dem Ensemble geht der Ruf eines hohen Anspruchs an musikalischer Bläser­qualität und einer hohen Anforderung hinsichtlich Intonation und Klangvielfalt voraus. Ihr facettenreiches Repertoire mit unterschiedlichen Tempi und durchgespickt mit melodiösen Wechseln in den klangfarbigen Kompositionen ­erfüllte die Erwartungen vollends und entführte das Publikum in eine fanta­stische, experimentierfreudige bläsermusikalische Welt, die man in dieser Qualität nicht oft zu Gehör bekommt. Die Holzbläsermusik hat lange Zeit unter einem verstaubten Image gelitten und wurde gegenüber den Streichern immer wieder etwas stiefmütterlich behandelt. Das Holzbläserensemble Pentakkord vermittelt eine musische Kraft, die wie ein Phönix aus der musischen Asche neu erstanden ist und mit einem wahren Fest an Bläserfarben das negative Image vergessen lässt.

Der musikalische Ausklang nach ­einem grossen Applaus bildete als ­Zugabe das Stück «Humoreske» von ­Alexander Zemlinsky und war zugleich ein würdiger Abschluss eines beson­deren Konzerts.

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