Erfreuliche Rechnung Zunzgen

Nur 24 Personen haben an der Gemeindeversammlung in Zunzgen heute vor einer Woche von der erfreulichen Jahresrechnung 2020 Kenntnis genommen. Die schwach besuchte «Gmeini» jedenfalls nahm den ausgewiesenen Überschuss in der Höhe von 88000 Franken mit Freude zur Kenntnis. Gemeindepräsident Hans-Rudolf Wüthrich sagte als Finanzchef zudem, dass zudem 300000 Franken in die finanzpolitische Reserve eingebucht worden seien. Die einstimmige Genehmigung der Rechnung 2020 war Formsache, dies ohne Wortbegehren und einstimmig.

Die Versammlung bewilligte zudem die Aufstockung des Stellenetats der Werkdienste um 50 Prozent und sie hiess einen Planungskredit in der Höhe von 38000 Franken für die Schutzzone Pumpwerk Bleimatt gut. Die Präsentation des neu geschaffenen Leitbilds rundete die harmonisch verlaufene «Gmeini» ab.

«Das Ergebnis von 2020 freut mich, es ist ein Gutes», sagte Gemeindepräsident Wüthrich. «Wir haben recht vorwärts gemacht», ergänzte dieser im Rahmen seiner Ausführungen. Mit einem ausgewiesenen Überschuss von 88000 Franken und einer Einlage von 300000 Franken in die finanzpolitische Reserve waren denn auch die Stimmberechtigten zufrieden. Sie wollten nicht diskutieren; das Traktandum passierte im Eiltempo. Gemeindepräsident Wüthrich begründete das Ergebnis des vergangenen Jahres mit der massiv angestiegenen Steuerkraft. Geringere Ausgaben als erwartet konnte Zunzgen zudem im Bereich Alters- und Pflegeheimkosten (150000 Franken) sowie bei den Strassenunterhaltskosten (90000 Franken) verbuchen. Auf der anderen Seite nannte Wüthrich die «Negativzahlen». Diese betreffen im Wesentlichen die höheren Sozialhilfekosten inklusive dem Asylwesen von 225000 Franken, den tieferen Finanzausgleich (90000 Franken )sowie die höheren Bildungskosten von 30000 Franken.

Zunzgen steht finanziell sehr ordentlich da. So betragen die flüssigen Mittel 1,4 Millionen Franken. Das Eigenkapital von 16 Millionen Franken zeigt die solide Basis auf.

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