Gemeinsames Vergnügen und geselliges Zusammensein

Vereine Frauenkinoabend des Frauenvereins im Marabu  

Als Einstimmung für den nachfolgenden Zirkus-Musicalfilm «Greatest Showman» traten neun Jugendliche aus dem Jugendzirkus Robiano aus der Region mit artistischen Nummern auf.

Als Einstimmung für den nachfolgenden Zirkus-Musicalfilm «Greatest Showman» traten neun Jugendliche aus dem Jugendzirkus Robiano aus der Region mit artistischen Nummern auf.

Der Vorstand des Frauenvereins begrüsste die 142 Frauen, die zu diesem dreizehnten vergnügten Kinoabend ins Marabu geströmt sind. Fotos: U. Handschin

Der Vorstand des Frauenvereins begrüsste die 142 Frauen, die zu diesem dreizehnten vergnügten Kinoabend ins Marabu geströmt sind. Fotos: U. Handschin

Kino für die Frauen mit dem Film «Greatest Showman»? Was mochte da für eine Idee dahinter stecken? Das wunderte offensichtlich viele, der an diesem Abend Anwesenden im Kulturhaus Marabu Gelterkinden, denn die Frauenverein-Vorstandsfrauen als Veranstalterinnen durften sich über einen Besuchsrekord von 142 Besucherinnen freuen. Passend zum Zirkus-Musical-Film boten sie neun Mitgliedern des Jugendzirkus Robiano Gelegenheit, ihre artistischen Künste auf der Bühne zu präsentieren. Der anschliessend präsentierte Film von Michael Gracey ist eine US-amerikanische Filmbiografie über den Zirkuspionier P. T. Barnum, der im 19. Jh. in New York gelebt hatte. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend hatte er Visionen und eine Million Träume, die er nach dem Verlust seiner Arbeitsstelle verwirklichte. Indem er als Entertainer und Impresario Aussenseiter und von der Gesellschaft als Sonderlinge bezeichnete Menschen aus ihren Verstecken holte und sie als Clowns und Artisten in seiner fulminanten Zirkusshow präsentierte, holte er sich die von ihm ersehnte Anerkennung und den Erfolg beim Publikum und sogar bei Königin Viktoria. Durch Schicksalsschläge kam er dann zur wahren Erkenntnis, was der Zirkus und die Gemeinschaft für seine speziellen Artisten wirklich bedeutet. Die Botschaft in diesem grossartigen Musical- und Tanzfilm wird als Hymne auf Toleranz und Miteinander bezeichnet und der Satz «Die edelste Kunst ist, andere glücklich zu machen» traf auch auf das Marabu-Publikum zu, das froh war über das Happy End. Der köstliche Pausensnack mit Selbstgebackenem und Getränken, offeriert durch die Vorstandsfrauen trug natürlich auch dazu bei. Das Foyer war erfüllt mit eifrig diskutierenden Gruppen, die sich über den gemeinsamen Abend freuten. Gaby Simmendinger machte bei der Verabschiedung Werbung für den Frauenverein, der sich gemeinnützig engagiert für Anliegen von Frauen, für Familien, Allgemeinheit und Brockenstube und hofft auf neue Mitglieder, die in den Genuss kommen von günstigen, interessanten Kursen, Veranstaltungen und Führungen für 15 Franken Jahresbeitrag.

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