«Wir haben einen guten Teamgeist»

Gelterkinden Hauptübung der Feuerwehr Gelterkinden 2021

Die Jugendfeuerwehr erfreut sich einem wachsenden Nachwuchs.

Die Jugendfeuerwehr erfreut sich einem wachsenden Nachwuchs.

Der Schaumlöscher wird in Stellung gebracht.Fotos: S. van Riemsdijk

Der Schaumlöscher wird in Stellung gebracht.Fotos: S. van Riemsdijk

Mit Wasser und mit gegenseitiger Unterstützung wurde das brennende Fahrzeug gelöscht.Foto: zvg

Mit Wasser und mit gegenseitiger Unterstützung wurde das brennende Fahrzeug gelöscht.Foto: zvg

«Früher hatten wir nach der Übung beim geselligen Zusammensein immer wieder mal eine Grüppchenbildung der einzelnen Gemeinden», sagte Feuerwehrkommandant Reto Kunz während der jährlichen Hauptübung auf dem Zeughausplatz, «aber das ist vorbei. Die Identifikation unter den Feuerwehrleuten ist gewachsen. Jetzt ist es harmonischer und wir haben heute einen guten Teamgeist.» Die Feuerwehr Region Gelterkinden erfüllt für drei Gemeinden die Aufgaben der Feuerwehr. Es sind dies Rickenbach, Tecknau und Gelterkinden. Der gute Teamgeist, von dem Kunz sprach, zeigte sich während der Grossübung auf dem Zeughausplatz, die letztes Jahr coronabedingt ausgefallen war.

Postenlauf

Mit grossem Einsatz präsentierten die 55 Feuerwehrfrauen und – männer und die 20 Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr mit den insgesamt sechs Fahrzeugen mit einer beeindruckenden Leistungsschau, im Rahmen eines Postenlaufs mit verschiedenen Übungen, ihr Können. Angefangen mit einem verunfallten Kleinlastwagen mit auslaufendem Benzin, über die Rettung mit einer Trennschleife oder einer hydraulischen Schere bei Personenunfällen und die Präsentation der Jugendfeuerwehr mit unter anderem einer Wärmebildkamera in einem stickigen, mit Rauch gefüllten Raum.

Grosse Konzentration und mannschaftliche Zusammenarbeit unter den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr forderte die Rettung von Personen mittels einer Leiter aus einem Zimmer im ersten Stock eines Wohngebäudes. Am Schluss der Hauptübung kam der spektakulärste Teil der Übung, das Löschen eines Fahrzeugbrands mit Wasser und Schaum. Mit den roten Blaulicht-Autos mit Tatütata flitzten sie durch die Strasse, um sofort den Autobrand, der durch den Zusammenprall mit Betonblöcken verursacht wurde, mit professionellem Material zu Leibe zu rücken.

Geringes Publikumsaufkommen

Insgesamt nicht weniger als 146 Male musste die Feuerwehr dieses Jahr schon ausrücken, so Kunz. «Wir hatten dieses Jahr fast keine Brandeinsätze. Grossmehrheitlich waren es umgestürzte Bäume, die unter dem Schneelast umknickten und im Juni und Juli mussten wir uns intensiv um das Hochwasser kümmern.» Erfreulich für die Feuerwehr Region Gelterkinden ist, dass es mit einem Bestand von 26 Jugendlichen an Nachwuchs nicht mangelt, und zwar aus allen drei angeschlossenen Gemeinden.

Das Publikumsaufkommen am letzten Samstag war überschaubar, was durchaus dem miesen Wetter geschuldet war. Anschliessend wurde die Bevölkerung traditionell zum Apéro eingeladen.

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