Zuckerwatte und Marroni

Gelterkinden Feststimmung am Herbstmarkt

Immer ein beliebter Treffpunkt am Markt, der schöne Dorfbrunnen mit dem Kirchturm im Hintergrund.

Immer ein beliebter Treffpunkt am Markt, der schöne Dorfbrunnen mit dem Kirchturm im Hintergrund.

Lustiges Pärchen wartet auf Käufer …

Lustiges Pärchen wartet auf Käufer …

Spontane Treffen, gute Gespräche, auch das gehört zum Markttag.

Spontane Treffen, gute Gespräche, auch das gehört zum Markttag.

Das gab es lange nicht mehr. Der bunte Herbstmarkt begeisterte Hunderte von Besuchern. Fröhlich schlenderten sie durch die über 130 Marktstände. Zeitweise musste man sich richtig durch die Menge schlängeln, um durchzukommen.

Es war ein herrlicher Anblick und den Marktfahrern war es zu gönnen, dass sie wieder einmal gute Geschäfte machen konnten. Das vielfältige Angebot liess die Herzen höher schlagen. Immer wieder stiess man auf Sachen, die einem gwundrig machten. Entweder zum Bestaunen oder zum Probieren. Konfitüren aller Arten waren dieses Jahr der Renner. Paul’s beschwipste Konfitüren in diversen Varianten.

Tomaten-Feigen-Konfi oder Kakao-Fruchsaft-Konfi von Crea Chocolat hergestellt. Anne-Chantal Daum präsentierte ihre mit Auszeichnungen gekürten Konfis. Zitronen mit Ingwer, Orangen mit Amaretto … Das Wasser lief einem im Munde zusammen.

Den vielen Leckereien, die sonst noch angepriesen wurden, konnte man kaum widerstehen. Da roch es nach Käseschnitten, dort nach Knoblibrot und Würsten. Wie immer ein wahrer Fundus an Essbarem. Es gab Napfkäse, Marronikäse, heissi Marroni, gebrannte Mandeln, Rööselisirup und Tees. Die Musikgesellschaft hielt selbst gebackene feine Kuchen feil.

Schmunzelnde Gipszwergli

Nebst den vielen Esswaren gab es jede Menge andere Dinge zu entdecken. Das Marabu zeigte an einem Stand die Baupläne für die Erneuerung. Voller Stolz erzählten die Anwesenden des Stiftungskomitees vom Spatenstich am 1. November.

Die vielen schönen Basteleien brachten die Besucher zum Staunen. Wie die hübschen Gipszwergli und Adventswunderseckli. Die Bewohner vom Opalinus in Gelterkinden hatten viele neue Angebote. Die Lager sind voll, denn auch sie konnten lange nicht mehr an die Märkte. Bereitwillig gaben Fachpersonen Auskunft über Altersfragen. Mit was man am besten putzt, auch welche Hilfsmittel den Hausfrauen/-männern das Kochen erleichtern, lernte man am Gelterkinder Markt. Das Karussell lief ohne Unterbruch. Mamis und Papis brauchten Geduld zum Anstehen.

Wer noch nichts gefunden hatte, konnte durch den Flohmarkt schlendern. Petra Ritter, die hinter ihrem Flohmarktstand auf Kundschaft wartete, meinte, es war ein toller Tag. Die Leute waren aufgestellt und freundlich. Sie komme immer gerne an den Gelterkinder Markt. So erging es vielen. Überall traf man Gruppen, die sich zu einem Schwatz getroffen hatten oder fröhlich in den Beizlis sassen.

Nach all den Eindrücken war es Zeit für einen Apfelkuchen und einen feinen Lady Kaffi, während Urs Thommen mit seinem Saxofon die «Swiss Lady» und andere tolle Stücke spielte. Ein Markttag, der nicht schöner hätte sein können.

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