1.-August-Trail durchs Dorf

Frenkendorf Acht Posten mit Nahrung für Körper und Geist  

«Schittliwerfen» beim Werkhof.

«Schittliwerfen» beim Werkhof.

Beim einzigen Frenkendörfer Rebberg wird gefeiert. Fotos: B. Eglin

Beim einzigen Frenkendörfer Rebberg wird gefeiert. Fotos: B. Eglin

Zügig unterwegs zum Posten 5.

Zügig unterwegs zum Posten 5.

Zum zweiten Mal organisierte der Verkehrsverein Frenkendorf einen 1.-August-Trail durchs Dorf. Eigentlich ist es aber schon der dritte Parcours, denn als die Partnergemeinde-Urkunde mit Franking in Oberösterreich unterzeichnet wurde, führte man einen Partnerschaftstrail durch.

Unterwegs waren kleinere und grössere Gruppen in allen Alterskategorien, die den zweistündigen, unterhaltsamen Weg zurücklegten. An den sieben Posten wurden durchaus lösbare Aufgaben gestellt. Wer die beiden richtigen Antworten herausfand, erhielt Hinweise zur nächsten Station. Die Hälfte der Posten war besetzt. Dort wurde gespielt, degustiert und eine kürzere oder längere Pause eingelegt. Es wurden Fragen zum Dorf, aber auch zur Traubensorte am einzigen Frenkendörfer Rebberg gestellt. Hinweise gaben die Postenbetreuer und auf dem Routenplan war auch eine Telefonnummer für Auskünfte. Das Waldteam fragte nach dem verkauften Brennholz und wollte wissen, wie viele Kubikmeter ein Ster umfasst. Zur Beloh-nung gab es nach dem «Schittliwerfen» einen Apfel und etwas zum Trinken. Am Ziel beim Ortsmuseum lagen die Würste schon auf dem Grill und die müden Wanderer erholten sich vom Rundgang. Theo Martin dankte den Postenbetreuern und gratulierte dem jungen Siegerteam Burkhard/Nieth.

Interessant war die Ansprache von Gemeindepräsident Roger Gradl. Schon zu Beginn erwähnte er, dass seine Rede zwei ganz unterschiedliche Teile aufweist. Was er mit der kleinen Randbemerkung meinte, konnte sich kaum jemand vorstellen. Auf seine Frage nach einer 1.-August-Rede spuckte sein Computer innert wenigen Sekunden eine durchaus passable Standardrede aus. Im eigenen Teil ging er auf die Baustellen und die neuen Projekte im Dorf ein, gab in Versform einen Seitenhieb an den Kanton und erwähnte das Asylantenproblem. Mit einem Joni-Witz und dem Baselbieter Lied folgte der Übergang zum gemütlichen Teil.

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