Auf der Suche nach dem «Glück 2.0»

Lausen Kulturell Bühnenabschied von «touche ma bouche»

Daniel Buser und Roland Suter schauen gespannt aufs Handy und hören, was Franz Hohler, alias Michael Wernli, ihnen mit seinem imaginären Cello für ein Lied singt.Foto: U. Roth
Daniel Buser und Roland Suter schauen gespannt aufs Handy und hören, was Franz Hohler, alias Michael Wernli, ihnen mit seinem imaginären Cello für ein Lied singt.Foto: U. Roth

«Touche ma bouche Abschiedsprogramm Glück 2.0», so stand es auf der Einladung von Lausen Kulturell. Daniel Buser und Roland Suter hatten das Kabarett 1996 gegründet. Michael Wernli gehört seit sieben Jahren dazu. Nach 30 Jahren feiern sie den glückseligen Bühnenabschied.

Wie ein roter Faden zogen sich die Themen Abschied und die Definition von Glück durch den Abend.

Mit viel Klamauk begann das packende Programm. Daniel Buser und Roland Suter hielten einen Dialog über die 30 verflossenen Jahre und schweiften hin bis zur Erkenntnis, dass Suter und Buser glücklich sind.

Roger Federer, alias Michael Wernli, gratulierte den beiden per Handy zu ihrem Jubiläum und bedauerte natürlich den Abschied. Wernli parodierte Federer ausgezeichnet. Die sarkastischen und doch humorvollen Geschichten und Pointen, die manchmal auch melancholisch waren, begeisterten das Lausner Publikum.

Über die Definition von Glück hätten die drei noch stundenlang diskutieren können. Es tut gut, das Glück mit glücklichen Menschen zu teilen! So das Kabarett «touche ma bouche».

«S’Büsi und der Tüüfel», zwei Kasperli-Figuren, hielten einen interessanten Dialog mit Roland Suter über sein Leben. Der, wie er sagte, im letzten Drittel seines Lebens steht. «Äs het jede sini Zyt», das nachdenkliche Lied wurde von Michael Wernli gesungen und dabei war es mucksmäuschenstill im Saal.

Martin Eichenberger vom Lausen-Kulturell-Team begrüsste die Gäste im gut gefüllten Gemeindesaal und bot ihnen ein ganz besonderes «Amuse-Bouche» an. Er wünschte, in Bezug auf den Titel des Abendprogrammes, allen ein glückliches neues Jahr sowie später ein glückliches Nachhausekommen. Damit auch Lausen Kulturell und die Künstler glücklich werden, machte er die Besucher auf das Kässeli am Ausgang aufmerksam. Der Eintritt ist bei allen Anlässen immer gratis. Dank den grosszügigen Gönner- und Spender-/innen können solche tollen Programme geboten werden.

Die beiden Künstler Daniel Buser und Roland Suter hatten sich vor 30 Jahren durch den langjährigen Theaterleiter vom Teufelhof in Basel, Fredy Heller, kennengelernt. Verschiedene Schauspieler/-innen begleiteten die beiden in all den Jahren. Wie zum Beispiel Bettina Dieterle.

Zum Abschluss des Abends gab es für die drei Künstler «Standing Ovation», die Begeisterung war riesig. Ein wahrlich glücklicher Abend.

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