Auf Jakob Probsts Spuren
Liestal Rundgang der Gesellschaft für Regionale Kulturgeschichte

Am 28. März 2026 jährte sich der Todestag des Bildhauers Jakob Probst (1880 –1966) zum sechzigsten Mal. Die Gesellschaft für Regionale Kulturgeschichte (GRK-BL) nahm dies zum Anlass, um am vergangenen Samstagmorgen unter der kundigen Führung von Dominik Wunderlin in Liestal einen Rundgang zu Werken Probsts zu machen.
Der Anlass, an dem GRK-Mitglieder und Gäste teilnahmen, stiess auf reges Interesse. Der aus Reigoldswil stammende Künstler wollte ursprünglich Architekt werden, fand dann aber seine wahre Berufung als Bildhauer. Mit Liestal verbinden Probst unter anderem sein 1923 eingeweihtes Wehrmanndenkmal beim Regierungsgebäude sowie seine Heini-Strübin-Plastik auf dem Brunnen beim Museum.BL. Probsts Wehrmanndenkmal stiess, wie Dominik Wunderlin ausführte, seinerzeit beim Publikum auf Unverständnis und Ablehnung. Offenbar hatte man etwas Kriegerisches erwartet, nicht einen knienden Jüngling. Den Krieger bekamen die Liestaler schliesslich 1958 mit der Statue von Heini Strübin, den Probst mit geschultertem Langschwert und erbeuteten Burgunderschale zeigt.
Während der 90-minütigen Führung bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch weitere Seiten von Probsts Schaffen zu sehen, beim Spital etwa die erst nach Probsts Tod nach Liestal gekommene «Genesende».
Jakob Probst sind im Übrigen auch die verschiedenen Beiträge im neusten Heft der «Baselbieter Heimatblätter» gewidmet (erhältlich bei Schaub Medien AG in Sissach). Zudem werden im Sommer in Sissach und Reigoldswil zwei weitere Rundgänge auf Jakobs Probsts Spuren stattfinden.
GRK-BL


