Gelungenes Fasnachtsfest

Frenkendorf Das Publikum stand in mehreren Reihen am Strassenrand  

Filmthema Barbie.Fotos: B. Eglin

Filmthema Barbie.Fotos: B. Eglin

Adieu Fasnacht.

Adieu Fasnacht.

Imposante Wagen.

Imposante Wagen.

Ruine-Geischter-Binggis.

Ruine-Geischter-Binggis.

Geduldig warteten die aktiven Fasnächtler in den zugewiesenen Wartezonen auf ihren grossen Auftritt in Frenkendorf. Der Umzug durch den Dorfkern zog sehr viele Schaulustige an. Das Wetter war angenehm und zwischendurch brachte die Sonne noch mehr Wärme als zu dieser Jahreszeit üblich. Etwa 80 Cliquen präsentierten sich in einer farbenfrohen und bunten Vielfalt.

Einige Gruppen waren nicht maskiert, ihre Gesichter aber kunstvoll bemalt. Die Ruine Geischter und ihre Binggis stachen mit ihren hübschen und aufwendig gestalteten Gesichtern und Kostümen aus der Masse heraus. Barbie scheint ein grosses Fasnachtsthema zu sein. Auch in Frenkendorf waren die pinken Puppen dabei. Die Fränkeschränzer trugen grimmige Teufelsmasken und die Buuser Guggärugger fuhren mit einem imposanten Space-Mobil durch die Strassen. Grimmige Altrömer von den Zapfhähnen bedrohten das Publikum mit Konfetti, belohnten aber auch mit Geschenken. Zwischendurch wurde jemand gestopft und zur Belohnung gab es Blumen.

Ohne Seitenhiebe und treffende Sprüche ist eine Fasnacht nur halb so lustig:

«Ohne Hirn und Arbeitgeber wird man einfach Klimakleber.»

«Kleb dich nicht fest! Lerne lesen und schreiben. Eine Initiative der arbeitenden Bevölkerung.»

«D Schwobe hän zwar e grossi Schnurre, aber bringe dä Zug nit dur dä Gotthard dure.»

Die Frenkendörfer zeigten wieder einmal, wie man Fasnacht macht. «Aus Sicht des Komitees gehen wir von einem neuen Zuschauerrekord aus», sagt Simon Leuenberger vom Fasnachtskomitee.

Bilder und Film: www.presstime.ch

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