Viel Lärm um nichts

LiestalZwei Sekundarklassen mit grossen schauspielerischen Talenten 

Sämtliche Mitspielerinnen und Mitspieler, die den grossen Applaus verdient hatten.Foto: U. Roth

Ein Kampf um die Liebe der schönen jungen Hero. Das Theater «Viel Lärm um nichts» ist uralt. Geschrieben wurde es von keinem geringeren als William Shakespeare ca. im Jahre 1612.

Die kurzzeitig in einem riesigen Wirrwarr zu versinken drohende Geschichte wurde auf hervorragende Weise von den zwei Sekundarschulklassen 3Pu und 3Pv vom Schulhaus Burg in Liestal aufgeführt. Das gemeinsame Projekt hat den Jugendlichen sichtlich riesigen Spass gemacht. Die langen Szenen und die vielen Texte waren eine echte Herausforderung, die alle mit grossem Engagement super gemeistert haben.

Der Prinz von Aragon und sein Gefolge wurden in der Residenz des Gouverneurs von Messina herzlich in empfang genommen. Niemand konnte ahnen, dass ein riesiges Chaos auf sie zukommen würde. Durch viele Intrigen, Verwicklungen und Täuschungen entstand ein einziges Durcheinander. Während ein Verkupplungsversuch überraschend gelingt, wird eine andere Liebe durch hinterlistige Machenschaften auf die Probe gestellt.

Happy End?

Ja, zum Glück. Alle bekamen am Ende das, was sie sich so sehr gewünscht hatten. Die Erleichterung, dass die erste Aufführung so gut gelungen war, war den Jugendlichen anzusehen. Mit den schönen Kostümen und dem schlichten, aber passenden Bühnenbild fühlte man sich gerade ein paar Hundert Jahre zurück versetzt.

Mit grossem Applaus wurden die Jugendlichen für ihren tollen Einsatz belohnt. Im Gemeinschaftswerk brauchte es auch Bühnenbildner, Kostümnäher/-innen, Beleuchter, Pausensnack Backende und viele mehr. Im Hintergrund begleitete Flavio Davin Castro Stivala das Theater auf dem Klavier. Es war schön zuzusehen, wie alles super funktionierte und harmonierte. Die Klassenlehrerin Christa Praehauser und die Theaterpädagogin Andrea Pfähler führten die Regie mit der Assistenz von Kateryna Werner. Die Logistik hatte Klassenlehrer Heinz Guldimann unter sich und Hauswirtschaftslehrerin Gabriela Enggist war für die Pausenverpflegung verantwortlich.

Das Theater wurde an drei Abenden aufgeführt.

William Shakespeare hätte seine helle Freude gehabt, hätte er seinem perfekt aufgeführten Theater der beiden Schulklassen 3Pu und 3Pv beiwohnen können.

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