Vorfasnachtsfreude in Bubendorf

Fasnacht «s’Konfetti» begeistert die Zuschauer

Die jungen Tamboouren des TPC-Bubendorf.Fotos: M. Herrmann

Die jungen Tamboouren des TPC-Bubendorf.Fotos: M. Herrmann

Urs Rudin nahm die Zuschauer auf eine Reise in die 80er-Jahre mit.

Urs Rudin nahm die Zuschauer auf eine Reise in die 80er-Jahre mit.

Die Schnaabelwetzer nahmen aktuelle Themen wie der Wolf aus Korn.

Die Schnaabelwetzer nahmen aktuelle Themen wie der Wolf aus Korn.

Die Frenkeschränzer sorgten für richtig laute Guggemusik.

Die Frenkeschränzer sorgten für richtig laute Guggemusik.

Dr Muuser-Schang wusste zu begeistern mit seinen Teils derben Sprüchen.

Dr Muuser-Schang wusste zu begeistern mit seinen Teils derben Sprüchen.

Mit dem Sujet Prinz Charles wurde das Konfetti in Bubendorf am vergangenen Samstagabend feierlich eröffnet. Schnitzelbänke, Guggemusik und natürlich die Tambouren- und Pfeifferclique Bubendorf konnten das Publikum ab der ersten Minute an begeistern.

Gemeinde Bubendorf im Mittelpunkt

Definitiv ihr Fett weg bekamen die neu eingeführten Regeln in Bubendorf. Ob Tempo 30 oder die Steingärten, beide Regeln wurden auf humorvolle Art so richtig aufs Korn genommen. Nicht gerade zielführend sei das Tempo 30, welche vorher schnell gefahren sind, fahren noch immer schnell und Kontrollen gebe es ja keine. Nur hat der ganze Spass der Steuerzahler mehr als hunderttausend Franken gekostet, für notabene ein paar Schilder und Steinblöcke. «Herr Bissig», der an diesem Abend im Dienst für die Gemeinde war, musste sich nicht nur um Hundekot und Steingeräten kümmern, sondern auch um die E-Trottinetts, die wild umherfuhren und keine Rücksicht nahmen.

Schnitzelbänke und Rahmenstücke überzeugen

«Dr Muuser Schang» und auch die «Schnaabelwetzer» wussten bei ihren Schnitzelbänken das aktuelle Zeitgeschehen wunderbar und köstlich abzubilden. Zum Beispiel braucht es beim FC Basel kein Harakiri aus Japan, ein Degen reicht auch bereits. Auch die KI und der Wolf wurden wunderbar auf die Schippe genommen. Auch der Genderwahnsinn in der heutigen Gesellschaft war Thema beim Muuser-Schang. Ob verehrte Frauerer oder Männerin, oder eben alles zwischendurch, seine Sprüche brachten das Bubendörfer Publikum zum Schreien. Die Rahmenstücke, geschrieben und vorgetragen von Urs Rudin waren auf den Punkt gebracht und mit viel Witz und Charme gemacht. Er nahm das Publikum auf eine musikalische Reise in die 80er- Jahre mit und bot mit einem Sketch über Tiktok und Youtube einen aktuellen überzeugenden Auftritt mit der «Bööggeparty», als ein Zürcher die Fasnacht in Bubendorf dokumentieren sollte.

Guggenmusik vom Feinsten

Ob die Sambaschränzer oder auch die Frenkeschränzer, beide wussten das Publikum zu begeistern und die Lautstärke war enorm in der Mehrzweckhalle Bubendorf. Mit dem Kostüm des Seemannes waren die Frenkeschränzer kreativ und die Halle war beim angestimmten Lied «Mir si vo Bubendorf» ausser Rand und Band.

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