«Weisch no?»
Lausen Hits und Klassiker mit «John & John Xpanded»

«Äs het gfägt!» Mit diesem feurigen, rockigen Konzert hat die Band das Publikum in der Aula Mühlematt in Lausen aus der Reserve gelockt.
Schon mit dem ersten Stück, das die Band spielte, «I bi doch ä liebe Siech» von Polo Hofer, entlockten die fantastischen Musiker den Besuchern tosenden Applaus. Der Titel des Konzerts «Weisch no?» passte hervorragend zu all den bekannten Liedern, die viele Erinnerungen auslösten. Von den über zwanzig Liedern, die von der Band gespielt wurden, waren alles grosse Hits. «Hemmige, Dr Ferdinand isch gstorbe», beide von Mani Matter und der berühmte «Kiosk» von Polo Hofer. «W. Nuss vo Bümpliz», von Patent Ochsner. Von George das Lied «Hie bin i deheim», «Heimweh» von der Band Plüsch. Ebenfalls bekannte Melodien waren die Lieder «Adios muchachos, Hotel California und Boat on the River».
Die «gestandenen» Musiker spielten fantastisch. Ob Gitarre, Piano, Handorgel oder Schlagzeug. Die grossen Rockklassiker und Mundarthits sind auch heute noch äusserst beliebt.
Immer wieder wurde das Publikum aufgefordert zum Mitsingen und Klatschen.
Cello Hertner aus Bubendorf spielte am Piano und der Handorgel. Hämpu Dubach und Plüme Imhof mit den Elektrogitarren. Ruedi Maurer am Schlagzeug und David Jegge an der Bassgitarre. Alle aus dem Berner Seeland.
Hämpu und Plüme spielen schon seit 30 Jahren als «John & John» zusammen, die weiteren Musiker kamen vor rund drei Jahren dazu. Plüme Imhof, seit über 50 Jahren Musiker, spielte früher, nebst anderen Bands, ein paar Jahre in der Band von Polo Hofer.
Ein grosses Danke
Erika Bachmann von Lausen Kulturell richtete das Wort vor dem Konzert an das Publikum. Sie begrüsste den Landratspräsidenten Baselland Reto Tschudin, der das Konzert ebenfalls besuchte. Tschudin begrüsste die Anwesenden kurz und richtete einen Dank an das Lausen Kulturell Team, das durch das Winterhalbjahr monatlich diverse kulturelle Anlässe veranstaltet. Eine Bereicherung für den Ort. Auch rühmte er das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner von Lausen.
Reto Tschudin bezeichnete sich als Herzblutlausner, denn er wohnt seit seiner Geburt im Dorf.
Erika Bachmann erinnerte noch an den letzten Anlass dieser Saison, er findet am Donnerstag 23. April statt. Die Para-Snowboarderin Romy Tschopp wird dann bei Lausen Kulturell zu Besuch sein.
Ein beschwingter Abend neigte sich dem Ende zu.


