Artillerie-Gedenkstein am «Barbaratag» eingeweiht

Waldenburg Gemeindeverwaltung aufgewertet

Gemeindepräsidentin Andrea Kaufmann mit Stephan Schneider, einem der «treibenden Kräfte» hinter dem nunmehr erfolgreich abgeschlossenen Projekt. Foto: W. Wenger

Gemeindepräsidentin Andrea Kaufmann mit Stephan Schneider, einem der «treibenden Kräfte» hinter dem nunmehr erfolgreich abgeschlossenen Projekt. Foto: W. Wenger

Gemeindepräsidentin Andrea Kaufmann mit Stephan Schneider, einem der «treibenden Kräfte» hinter dem nunmehr erfolgreich abgeschlossenen Projekt. Foto: W. Wenger

Gemeindepräsidentin Andrea Kaufmann mit Stephan Schneider, einem der «treibenden Kräfte» hinter dem nunmehr erfolgreich abgeschlossenen Projekt. Foto: W. Wenger

Der Gemeinderat Waldenburg am Montag dieser Woche in Verbindung mit militärhistorisch interessierten Personen den Gedenkstein «Grenzbesetzung 1940 Artillerie Beobachtungskompanie 4» bei der Gemeindeverwaltung eingeweiht beziehungsweise wieder seiner Bestimmung übergeben. Der Stein, der seit Jahrzehnten beim Bahnhof Waldenburg an den Aktivdienst 1939 bis 1945 erinnerte und der beim Neubau der Waldenburgerbahn in Brüche ging, erstrahlt nun in neuer Form mit einer Gedenkplatte, die auf einem Stein der alten Stadtmauer montiert ist. Standort dieses militärischen Kulturgutes ist das Verwaltungsgebäude, wo bei starken Minustemperaturen der Einweihungsakt vom Niederdörfer Frytigstamm mit drei Salatschüssen begleitet wurde.

Gemeindepräsidentin Andrea Kaufmann zeigte sich froh darüber, dass der Gedenkstein nunmehr einen würdigen Platz, quasi im Zentrum von Waldenburg, gefunden hat. Auch ihr Gemeinderatskollege Patrick Goetz äusserte sich positiv. Er blickte auf die damalige Zeit anfangs der 1940er-Jahre zurück, eine Zeit, die alles andere als erfreulich gewesen sei. «Auch hier in Waldenburg rechnete man damit, dass die deutsche Wehrmacht die Schweiz überfallen werde. Umso mehr ist es heute angebracht, den ‹Helden von damals› mit diesem Gedenkstein zu danken.»

Stephan Schneider, ehemaliger Kommandant einer Schweren Kanonen Batterie, sagte, dass der vergangene Montag bewusst als Einweihungsdatum gewählt wurde. Der «Barbaratag» sei unter anderem die Schutzpatronin der Artilleristen, die hier in der Beobachtungskompanie 4 ihren Dienst versehen hätten.

Schneider zeigte sich überglücklich, dass der Gemeinderat Waldenburg es ermöglichte, «dass wir einen neuen Gedenkstein mit einer Gedenktafel einweihen dürfen.» Dadurch sei, so Schneider, den Wehrmännern, die während des Aktivdienstes in Waldenburg für Sicherheit der Bevölkerung ihren Einsatz leisteten, die gebührende Anerkennung und Erinnerung gewährt.

Der Niederdörfer Frytigstamm sorgte schliesslich dafür, dass es im Stedtli so richtig laut wurde. Mit ihrer Kanone feuerten die Mitglieder drei Salutschüsse in den nächtlichen Himmel. Die Feier fand so ihren würdigen Abschluss.

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