Neue Zündung und Struktur

Erlebnisraum Tafeljura Zusammenarbeit mit Vereinen soll gefördert werden

Vorstand des Vereins Erlebnisraum Tafeljura: hinten von links: Thomas Pfister (neu), Barbara Saladin (Geschäftsführerin), Dorian Wernli (neu), Matthias Huber (bisher)vordere Reihe von links: Marianne Schaub (Rücktritt), Florence Brenzikofer (Präs
Vorstand des Vereins Erlebnisraum Tafeljura: hinten von links: Thomas Pfister (neu), Barbara Saladin (Geschäftsführerin), Dorian Wernli (neu), Matthias Huber (bisher)vordere Reihe von links: Marianne Schaub (Rücktritt), Florence Brenzikofer (Präsidentin, bisher), Sandra Strüby (Rücktritt).Foto: B. Eglin

Landrats-Vizepräsidentin Sandra Strüby brachte dem Verein die guten Wünsche des Kantons. Sie war viele Jahre Vorstandsmitglied und trat an der Generalversammlung zurück. Strüby lobte die grossartigen Projekte in den vergangenen 23 Jahren, im letzten Jahr speziell mit dem Naturpark. «Es braucht Mut zu Veränderungen mit dem Ziel, unsere Region zu stärken», sagte sie.

An der von Präsidentin Florence Brenzikofer geleiteten 22. Generalversammlung genehmigten die Mitglieder alle Traktanden einstimmig. Im Jahresbericht erwähnte Brenzikofer die Zusammenarbeit mit dem Konsi Oltingen, die Förderung von regionalen Produkten und die Herbstwanderung zur restaurierten Farnsburg.

Die Rechnung weist einen Gewinn von 13000 Franken und ein Eigenkapital von 46000 aus. Für Strukturanpassungen und gemeinsame Projekte werden 5000 Franken budgetiert. Auch der Verein «Feldschüre», mit dem man vermehrt zusammenarbeiten will, budgetierte einen Projektposten. Erwartet wird ein kleiner Verlust von 800 Franken.

Enttäuschung und neue Zündung

Sehr gross war für den Verein die Enttäuschung über das Volks-Nein zum Naturpark Baselbiet im letzten Jahr. Während Jahren wurde viel Energie in dieses grosse Projekt gesteckt. An einer Retraite im letzten November mit Gemeinderäten und anderen Vereinen wurde erörtert, wie man in Zukunft zusammenarbeiten könnte. Welche Möglichkeiten ergeben sich und wer kann unterstützen? Eine Crux gemäss Brenzikofer ist, für die vielen Ämter genügend Vorstandsmitglieder und Freiwillige zu finden. Da viele Vereine ähnliche Probleme haben sieht man eine grosse Chance in einer gemeinsamen Geschäftsstelle. Die Synergien der Vereine könnten so besser genutzt werden. Dazu bietet der Kanton Hilfe bei der Organisation. Im nächsten Jahr will man die neue Struktur vorstellen und absegnen lassen. Markus Zentner, Präsident des Vereins Feldscheunen, geht es auch darum, Mitglieder mitzunehmen. Sein Verein bewegt sich in einer kleinen Nische. Sie wollen aber auch das grosse Ganze betrachten. Auch für ihn ist die Unterstützung durch den Kanton wichtig und nützlich.

Dora Meier von den Posamentern möchte, dass der Verein Tafeljura seine eigenen Projekte weiterzieht. Sie begrüsst die vielen Aktivitäten und die Vermarktung regionaler Produkte bis in die Dorfläden. Auch die Pflanzung von Hochstämmern sollte weitergeführt werden.

Mit der neuen Struktur soll die «Organisation der Vereine verbessert und professionalisiert werden, da die vielen Kleinstrukturen ineffizient sind», sagte Brenzikofer. Trotzdem soll die Erkennbarkeit der einzelnen Vereine für die Mitglieder erhalten bleiben. Da der Aufbau des Naturparks Baselbiet immer noch in den Statuten steht, muss auch drüber gesprochen werden. Sobald die neue Organisation steht werden die Türen auch für weitere Institutionen wie Dorfmuseen oder Vereine geöffnet.

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