Optimale sportliche Zwischennutzung

Bewegungsangebot Sport- und Erlebnispark im Goldbrunnenareal in Liestal

Regierungsrat und Sportminister Markus Eigenmann (l.) und der Liestaler Stadtrat Thomas Eugster an einem Kraftgerät.Foto: M. Stöcklin

Regierungsrat und Sportminister Markus Eigenmann (l.) und der Liestaler Stadtrat Thomas Eugster an einem Kraftgerät.Foto: M. Stöcklin

Der brandneue Liestaler Sport- und Erlebnispark aus der Vogelperspektive. Foto: Sutter AG Liestal

Der brandneue Liestaler Sport- und Erlebnispark aus der Vogelperspektive. Foto: Sutter AG Liestal

Eindrücklich, grosszügig, vielfältig und erst noch kostenlos: Im Areal Goldbrunnen in Liestal ist dieser Tage ein absolut neuartiger Sport- und Erlebnispark eröffnet worden, wo der ganzen Bevölkerung generationenübergreifend ein vielfältiges Fitness-, Bewegungs- und Freizeitangebot zur Verfügung steht.

Das Areal befindet sich etwas versteckt, aber gut ausgeschildert vor dem leeren Gebäude der Jugendpsychiatrie unweit der Psychiatrischen Klinik und der Bahnlinie. Anlässlich der offiziellen Einweihung betonten Regierungsrat und Sportminister Markus Eigenmann und der Liestaler Stadtrat Thomas Eugster die rasch realisierte und optimale Zwischennutzung des Areals bis mindestens 2030. Was danach dort geschieht, ist aktuell noch offen und wird im Rahmen einer Quartierplanung durch die Stadt Liestal geplant.

Eigenverantwortung ist gefragt

Bis dahin dürfen sich bewegungsfreudige und sportliche Menschen täglich zwischen 6 und 22 Uhr kostenlos an einem tollen Sportpark mit drei Schwerpunkt-Bereichen erfreuen.

Einer Spielzone mit diversem Material schliesst sich ein Gebiet mit Kraft- und Fitnessgeräten an und den Abschluss in Richtung Bahnlinie bildet ein eindrücklicher Pumptrack (Rundkurs für rollende Sportgeräte aller Art) mit einer Fahrbreite von 1,40 Metern. Das ganze Gebiet wird schliesslich durch eine 350 Meter lange Finnenbahn umrundet.

Insgesamt im Angebot stehen neun verschiedene Outdoor-Fitnessgeräte, eine Slackline-Gleichgewichts-Anlage mit drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden, eine Kletterwand, überdimensionierte Spiele sowie zwei Pétanque-Bahnen. Alle Geräte sind so ausgewählt, dass sie nach der Zwischennutzung im Erlebnispark Goldbrunnen (frühestens im Jahr 2030) demontiert und an einem anderen Ort weiterverwendet werden können.

Über eine halbe Million

Was die Sorgfalt angeht, setzen die Verantwortlichen des Sportamtes Baselland auf eine hohe Eigenverantwortung, wie Eigenmann betonte. Das gleiche gilt für die gleichentags eröffnete Fitnesszirkel-Anlage auf der Sportanlage Hexmatt in Pratteln.

Mit der Anlage in Liestal soll ein vielfältiges Sporterlebnis für alle ermöglicht werden, betonte Christian Saladin vom Sportamt Baselland. Nach dem Baustart Ende Februar wurde ganze Arbeit geleistet und die Anlage wurde bereits vor der offiziellen Eröffnung entdeckt und gut genutzt, wie Saladin weiter sagte. Und vor der Baubewilligung seien archäologische Abklärungen und diverse Lärmgutachten getätigt worden.

Die Kosten für die grossflächige Anlage im Gebiet Goldbrunnen belaufen sich auf rund 590000 Franken (250000 für die Bauarbeiten und 340000 für die Geräte). Die Finanzierung erfolgte primär aus dem Liquidationserlös der früheren Sport-Toto-Gesellschaft, der einmalig an die Swisslos-Sportfonds der Kantone ausbezahlt wurde.

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