«Schönste Branche» bietet weltweite Möglichkeiten

Liestal Lehrlingsfeier für Gastroberufe  

Im Rang: Tamara Müller, Alters- und Pflegeheim Homburg, Läufelfingen; Joel Straumann, Pflegezentrum Brunnmatt, Liestal; Silas Breiter, Brüderli Gastronomie, Pratteln; Ramona Weber, Klinik Arlesheim AG und Annina Jenzer, Ackermannshof by Flavio Fermi AG, Basel (v. l.).Fotos: B.Eglin

Über 80 Personen nahmen an der Lehrabschlussfeier von Gastro Baselland teil. «Endlich habt ihr euren Berufsabschluss in der schönsten Branche, die es gibt, geschafft.» Mit diesem Satz begrüsste Fabienne Ballmer, Präsidentin von Gastro Baselland, die neuen Berufsleute, Berufsbildner, Lehrkräfte und Vertreter des Kantons und aus der Politik. Für Ballmer haben die Berufe in der Gastronomie, Hotellerie und Hospitality eine sehr grosse Bedeutung, denn «was gibt es Sinnvolleres, als Menschen auf irgendeine Art und Weise zu dienen und ihnen schöne Momente zu ermöglichen».

Die Lernenden überstanden die Covid-Krise und glaubten an eine Branche, an der viele zweifelten. Die Präsidentin rief auf, stets neugierig zu sein, sich weiterzubilden und Chancen, die sich auf der ganzen Welt bieten, zu nutzen. In diesen Berufen kann etwas erschaffen werden. Einige werden zwischendurch Fehler machen und scheitern. Aufgeben ist aber keine Option, denn aus Misserfolgen kann und muss man lernen. Mehrwert wird geschaffen, wenn man ein wertvoller Mensch und achtsam ist, sich einsetzt und mit Leidenschaft seinen Beruf ausübt.

Marc Scherrer, Vizedirektor der Wirtschaftskammer Baselland, ging in seiner Rede auf die unregelmässigen Arbeitszeiten und den Druck während Stosszeiten ein. Wünsche und Bedürfnisse der Gäste, die nicht immer ganz einfach sind, müssen erfüllt werden. «Ihr habt die Kunst der Gastfreundschaft gelernt und gezeigt, dass ihr auf eurem Gebiet nicht nur Profis, sondern auch Menschen seid, die unglaublich viel Herz, Verständnis und Engagement an den Tag legen müsst.» Scherrer wünschte den jungen Berufsleuten Mut, eigene Wege zu gehen, auch wenn diese auf den ersten Blick schwierig erscheinen.

Barbara Jenzer, HotellerieSuisse Basel und Region, lobte den Durchhaltewillen und den Glauben an die Branche trotz Krise und Zweifeln. «Deshalb seid ihr meine speziellen Helden.» Jetzt beginnt das Leben in der Berufswelt und die jungen Leute können sich entfalten und ihr Wissen vertiefen. Auch Jenzer empfiehlt Weiterbildungen und weltweite Reisen durch die Branche.

Für Thomas Nussbaumer, Geschäftsführer von «Hotel & Gastro formation Nordwestschweiz», war es wichtig, den jungen Berufsleuten zu ihrem Lehrabschluss persönlich zu gratulieren und allen ein Geschenk zu überreichen. Viele von ihnen durfte er an den Prüfungen kurz begleiten, was «immer ganz spezielle Momente sind». Als Geschenk erhielten die Absolventen nützliche Dinge für den Berufsalltag und einen Weiterbildungsgutschein von Gastro Baselland.

Beim abschliessenden Apéro wurde eifrig diskutiert und die Sonne lockte die Gäste in den Garten hinaus.

Weitere Bilder: www.presstime.ch >

Wirtschaft

Weitere Artikel zu «Oberbaselbiet», die sie interessieren könnten

Neu in den Baselbieter Rebbergen gezüchtete alte Sorte «Chambourcin»:mehltaurobust, kleine Beeren, lockere Struktur. Foto: U. Fluri
Oberbaselbiet01.09.2026

Geprägt von Hitze und Trockenheit

Traubenlese Die Weinernte 2026 hat begonnen
Sie referierten im Liestaler Sichternhof zur Baselbieter Genusswoche 2026. Von links: Daniel Spinnler (Stadtpräsident Liestal), Martin Thommen (Präsident Jagd Baselland), Fabienne Ballmer (Präsidentin GastroBaselland), Ramona Walter (Projektleiter
Oberbaselbiet01.09.2026

Wilde Tage im Baselbiet

Baselbieter Genusswoche Vielfältiges Programm vom 10. bis 20. September
Vorstand des Vereins Erlebnisraum Tafeljura: hinten von links: Thomas Pfister (neu), Barbara Saladin (Geschäftsführerin), Dorian Wernli (neu), Matthias Huber (bisher)vordere Reihe von links: Marianne Schaub (Rücktritt), Florence Brenzikofer (Präs
Oberbaselbiet25.08.2026

Neue Zündung und Struktur

Erlebnisraum Tafeljura Zusammenarbeit mit Vereinen soll gefördert werden