Unverzichtbare Helfer für Vereine und Verbände
Sportmobile Seit über drei Jahrzehnten geschätzt
Die gut drei Jahrzehnte alten Sportmobile des Sportamts der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) sind vor rund zehn Monaten durch zwei neue Exemplare ersetzt worden. Diese erfüllen aufgrund ihrer technischen Ausrüstung, respektive aufgrund von Anregungen der Sportverbände und Sportvereine im Kanton, alle Anforderungen, welche an ein mobiles «Büro» gestellt werden. Dies dokumentiert unter anderem die Nachfrage nach diesen Anhängern. Christian Saladin, der stellvertretende Dienststellenleiter des Sportamts, sagt, dass die beiden Wagen quasi jede Woche im Einsatz stehen. «Sie sind sehr begehrt. Wir vergeben die Sportmobile nach Eingang der Bestellungen, primär an Institutionen mit Sitz im Kanton».
Patrik Bader, der Verwalter der beiden Sportmobile, sagt im Exklusivgespräch mit der ObZ auf dem Gelände des alten Zeughauses an der Liestaler Oristalstrasse 100, dass die (fast) noch brandneuen identischen Anhänger über viel Wertvolles wie Unverzichtbares verfügen. «Wir decken mit diesen wirklich alle Bedürfnisse von Organisatoren von Sportveranstaltungen ab». Bader weist auf hochprofessionelle Lautsprecherboxen, die Klimaanlage, den Defibrillator, den Kühlschrank, zahlreiche Werkzeuge und das Putzmaterial hin, welche zur Standardausrüstung gehören. Das «geöffnete» Sportmobil – es verfügt über eine Art Sonnendach – sei zudem lichtdurchflutet, verfüge so gesehen über angenehme Lichtverhältnisse und sehr angenehme Arbeitsbedingungen», ergänzt Saladin.
Wer im Übrigen die Sportmobile benutzen will, muss eine Bedingung erfüllen. Zwingend ist wenigstens die einmalige Absolvierung eines einstündigen Ausbildungskurses, der pro Jahr zweimal angeboten wird. Die Bestellungen, beziehungsweise Reservierungen, können über den Netzauftritt des Sportamtes Baselland vorgenommen werden. Der Verleih erfolgt grundsätzlich kostenlos.
Die beiden Sportmobile, die in dieser Form in der Nordwestschweiz einzigartig sind, wurden durch die Firma Wenk Fahrzeugbau in St. Gallen als Unikate gefertigt. Sie haben inklusive ihrer Ausrüstung je 55000 Franken gekostet. Finanziert worden sind sie über den Swisslos Sportfonds Baselland.






