Weltklasse-Anlass mit regionaler Beteiligung

Spring- und Dressursport Longines CHI Classics Basel  

Janika Sprunger als 3. auf Tullogher Lady Liberty auf der Siegerrunde.

Janika Sprunger als 3. auf Tullogher Lady Liberty auf der Siegerrunde.

Janika Sprunger unterwegs am Longines CHI Classics in Basel.

Janika Sprunger unterwegs am Longines CHI Classics in Basel.

Janika Sprunger war mit Ehemann Henrik von Eckermann (Weltrangliste 1), Söhnchen Noah und Vater Hansueli Sprunger in der alten Heimat. Fotos: U. Handschin

Janika Sprunger war mit Ehemann Henrik von Eckermann (Weltrangliste 1), Söhnchen Noah und Vater Hansueli Sprunger in der alten Heimat. Fotos: U. Handschin

Natürlich drückten viele der vielen Zuschauer in der vollbesetzten Halle die Daumen für alle Schweizer Reiter/-innen. Doch speziell stieg der Puls beim Start der drei Amazonen aus der Region. Janika Sprunger, aufgewachsen in Lausen, Barbara Schnieper aus Seewen und die jüngste, geehrt als «Rookie of the Year» auf Grund ihrer Leistungen, die 20-jährige Géraldine Straumann, Tochter von Thomas Straumann, des Verwaltungsratspräsidenten des Fünf-Sterne-Anlasses in Basel. Mit grossen Erwartungen hingen die Blicke an Janika Sprunger, da sie ja vergangenes Jahr in der grossen Schlussprüfung mit dem 2. Platz auf dem Podest stand.

Dieser Sonntag war aber leider nicht der Tag für Janika und Orelie, der Stute, mit der sie im letzten Jahr den grossen Erfolg gefeiert hatte. Immerhin erreichten die Beiden im Longines Grand Prix Basel den 6. Platz. Mit Tullagher Lady Liberty sprang die Oberbaselbieter Amazone in der Thermoplan Prüfung auf den 3.Platz.

Die Hoffnungen lagen dann in der sonntäglichen Schlussprüfung «Longines FEI Jumping World Cup of Basel» auf Martin Fuchs auf Commissar Pezi, dem einzigen Schweizer, der fehlerfrei ins Stechen kam. Eine enge Wendung liess dann eine Stange fallen und bescherte ihm den 4. Rang. Gewonnen wurde diese Prüfung vom Franzosen Julien Epaillard.

An diesem Topanlass gab es ausser den zehn internationalen Springprüfungen Gelegenheit für Nachwuchsreiter unter 25 Jahren und vier internationale Dressurprüfungen, in denen die Deutsche Isabell Werth auf Quantaz brillierte. Emotional und märchenhaft gestaltete sich die Vorführung der Goldmedaillen-Kür der Olympiade in Paris durch Jessica von Bredow-Werndl auf ihrem Wunderpferd TSF Dalera BB, das aus dem Sport verabschiedet wurde. Für den Showteil hatten die Veranstalter drei Schweizer Musikstars eingeladen. Soulstimme Jan Seven Dettwyler, Powerfrau Stefanie Heinzmann und die Gruppe Pegasus, die sicher viele Fans in die Halle lockten. Um das Gesamtpreisgeld von einer Million und Weltcup-Punkte kämpften 75 Weltklasse-Reiter/-innen in Dressur und Springen und 30 Nachwuchs-Reiter/-innen U25.

Die Organisatoren Thomas Straumann, Andy Kistler und Christoph Socin konnten wieder dank der 400 Helfer einen erfolgreichen, für Basel bedeutenden grossartigen Anlass durchführen und sehen dem ersten Weltcupfinal in Basel vom 2. bis 6. April 2025 mit Zuversicht entgegen.

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