Bauernspass für Jung und Alt

Läufelfingen Traditionelles Dietisbergfest mit Bauernolympiade  

Hier kommt es auf Kraft und Schnelligkeit an. Fotos: S. van Riemsdijk
Hier kommt es auf Kraft und Schnelligkeit an. Fotos: S. van Riemsdijk

Alle Jahre wieder und getreu der Tradition. Am letzten Wochenende herrschte wie jedes Jahr um diese Jahreszeit auf dem Dietisberg oberhalb von Läufelfingen emsiges Treiben. Das traditionelle Dietisbergfest mit seiner Bauernolympiade, begleitet vom unverkennbaren schrillen Geräusch vom Sägen von Holz der Handsägemeisterschaft, lud wieder zum Verweilen ein. Dazu mit vielen Attraktionen für Jung und Alt. Unverkennbar zeigte sich das Fest als ein Event für die ganze Familie, wobei insbesondere die Kinder in jüngerem Alter mit unter anderem einem Streichelzoo voll auf ihre tierischen Kosten kamen. Ebenso konnten sie unter dem Motto «Kinderspass» die Attraktionen wie Strohburg und Spielecke unter den sorgsamen Augen ihrer Eltern frönen. Auch die Wäscheklammern hatten es dieses Jahr wieder einigen angetan.

Bauernolympiade bei heissen Temperaturen

Im Sinne eines Tages der offenen Tür gewährte die Institution den hunderten von Besuchern, welche der Hitze getrotzt hatten, einen Einblick in ihren Betrieb mit all seinen Facetten und seinen Angeboten an Werkstätten und Wohnmöglichkeiten. Der prächtige Bauerngarten mit seinen vielen bunten und farbigen Blumen und Gemüsesorten präsentierte sich zum Schlendern und zum Bewundern, von dem man sich kaum statt sehen konnte. Wer sich in einem Wettkampf bei den heissen Temperaturen noch sportlich bestätigen wollte, konnte sich für die traditionelle Bauernolympiade anmelden. Das Hufeisen wurde schwungvoll geworfen, während mit dem Tramptraktor so eng wie möglich um die Strohballen gekurvt wurde um Zeit zu gewinnen. Beim Wettmelken mussten ganze Eimer gefüllt werden und beim Handsägen entschied die Kraft und die Schnelligkeit. Strohballen rollen verlangte eine spezielle Geschicklichkeit, welche sich zwar auf den ersten Blick als eine einfache Aktivität präsentierte, sich dann aber in der Ausübung als eine lästige Aufgabe entlarvte, welche so mancher verzweifeln liess. Vor allem dann, wenn der grosse Strohball gewichtsbedingt ausser Kontrolle geriet und unkontrolliert in den Jurytisch zu donnern drohte.

Eine ausgeprägte und differenzierte kulinarische Umrahmung mit Buurebrunch, Festwirtschaft, Grillstand, Crêpestand, Milchbar, Glacéstand sorgte für das leibliche Wohl der vielen Besuchenden. Für gute musikalische Laune auf dem riesigen Festgelände sorgten viele Gruppierungen und kleine Orchester mit ihren schwingenden Darbietungen, ebenso erklangen gelegentlich melodiöse und bodenständige Alphorntöne über das Festareal. Viel Neues war nicht zu bestaunen. Wer es gerne in vertrauter Form hatte, war auch dieses Jahr am Fest gut aufgehoben.

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