Gelterkinden wird nächsten Frühling zum Tennis-Mekka

Die Halle 34 und 35.

Die Halle 34 und 35.

Die Halle, hinten und im Vordergrund das Gelände, wo die Aussenplätze entstehen werden.Fotos: W. Wenger

Die Halle, hinten und im Vordergrund das Gelände, wo die Aussenplätze entstehen werden.Fotos: W. Wenger

Zwischen Hallenbad und Wolfstiege in Gelterkinden entsteht zurzeit eine moderne Tennis-Infrastruktur. Drei Hallen- und vier Aussenplätze, alle mit Allwetter-Belägen mit Keramiksand, werden ab Frühling 2021 dem 1926 gegründeten Tennisclub Gelterkinden zur Verfügung stehen. Das Kostendach der Anlage beträgt sechs Millionen Franken.

Das letzte Woche coronakonform stattgefundene kleine Aufrichtefest hat dokumentiert, dass dereinst im Osten von Gelterkinden ein echtes «Tennis-Mekka» stehen wird. «Ja, wir sind auf Kurs und sehr guten Mutes, dass alles gelingen wird. Für uns ist das Ganze ein absoluter Glücksfall», sagte Präsident Markus Hemmig zur ObZ. Er sei überzeugt, dass die Anlage ab Ende März 2021 offen und bespielbar sein wird, blickt der Vorsitzende des Clubs in die nahe Zukunft. Projektleiter und Vizepräsident Adrian Widmer ergänzt, dass Ende Jahr die Aussenplätze gebaut sein werden. «Die Aussenarbeiten sollen dann grundsätzlich fertig sein, bevor wir dann das Innere der Halle und der übrigen Anlageteile finalisieren werden.»

Der Tennisclub Gelterkinden, die attraktivste Anlaufstelle für hiesige Tennisinteressierte, wird dank der neuen Halle, auf deren Dach eine Photovoltaik-Anlage Strom produzieren wird, Club-Trainings ganzjährig durchführen können. «Im Weitern werden wir die gesamte Anlage auch der Bevölkerung und Schulen für Kurse, Trainings- Turniere und Veranstaltungen zur Verfügung stellen», blickt Hemmig nach vorne. Er ist zudem überzeugt, dass die attraktive Anlage finanziell tragbar ist und letztlich der Club im Dorf gestärkt und weiter verankert sein wird.

Die Halle mit Aussenplätzen kann dank des Verkaufs des vereinseigenen Grundstücks am Bleichiweg erbaut werden. An die Sechs-Millionen-Franken-Anlage, zu der auch ein Klubhaus gehören wird, hat auch der kantonale Swisslos Sportfonds einen substanziellen Beitrag in der Höhe von 500000 Franken geleistet. Erwähnenswert ist zudem, dass am Neubau nur regionale und viele einheimische Unternehmen beteiligt sind. «Sie alle haben uns gute Angebote gemacht», freut sich Widmer, der zusammen mit Hemmig Freude ausstrahlt. Beide sind mit ihrem Projekt fraglos auf der Zielgeraden angekommen.

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