Herzerwärmende Komik

Gelterkinden Emil und Niccel Steinberger im Marabu  

Emil begrüsste die Besucher/-innen im Marabu zur Vorpremiere seines Films «Typisch Emil» und faszinierte sein Publikum wie eh und je, unterstützt von seiner Frau Niccel.

«Typisch Emil» als Vorpremiere füllte das Kino Marabu bis auf den letzten Platz mit Publikum, das sich die persönliche Anwesenheit des beliebtesten Kabarettisten der Schweiz nicht entgehen lassen wollte. Bereits bei der Begrüssung des Ehepaars Steinberger brandete Applaus auf und nach dem Film wurden die Beiden mit Standing Ovations empfangen.

Wie Emil erzählte, ging es lange, bis ihn jemand überzeugte, seinen Werdegang zu verfilmen. Dann aber stimmte die Chemie zwischen Emil, Niccel und dem Regisseur Phil Meyer. So entstand mehr als ein Dokumentarfilm, sondern eine berührende, informative und herzerfrischende Geschichte, die sowohl das Privatleben hinter den Kulissen, wie auch die berufliche Entwicklung vom Postbeamten über den Grafiker zum bekanntesten Schweizer Kabarettisten beleuchtet. Dabei kam auch seine Traurigkeit zum Ausdruck, dass seine Eltern seinen letzten Schritt nie begreifen und anerkennen konnten. Der Erfolg im In- und Ausland gab ihm aber die Gewissheit, dass er mit Hilfe von Franz Hohler seiner Berufung richtig gefolgt war. Das bestätigten im Film auch zahlreiche Grössen aus dem Unterhaltungssektor. Dass seine altbekannten Nummern mit seiner umwerfenden Mimik immer noch gut ankommen, bewiesen die zahlreichen Lacher des Publikums, das einen heiteren Abend erlebte.

Der Film, der ab 7. November in den Kinos läuft, ist nicht nur für Stamm-Fans von Emil sehenswert, sondern auch für Junge, die diesen erstaunlichen liebenswürdigen Menschen kennenlernen sollten, der mit über 90 Jahren noch so frisch wirkt. Foto: U. Handschin

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