Die bewegende Geschichte der Maria

Gelterkinden Ökumenisches Weihnachtmusical in Gelterkinden

Am Anfang der Geschichte war die Geburt im Stall mit Engeln, Hirten, Königen und der Chor, die Tänzer/-innen und das Jugendsymphonieorchester Baselland feiern mit.
Am Anfang der Geschichte war die Geburt im Stall mit Engeln, Hirten, Königen und der Chor, die Tänzer/-innen und das Jugendsymphonieorchester Baselland feiern mit.

Die berühmteste Frau in der christlichen Geschichte über Jahrtausende ist sicher Maria, die Mutter von Jesus! Ihr war dieses Jahr das bereits traditionelle Weihnachtsmusical gewidmet unter der Leitung von Andi Grossmann und Vera Weber. Organisiert und unterstützt von der Römisch-Katholischen, Evangelisch-Reformierten, der Methodistischen Kirche Gelterkinden und Gate 44 Böckten. Die beiden Chorleiter wussten einen Chor von 100 Sänger/-innen zu begeistern, zusammengesetzt aus dem Kinder- Jugend- und Erwachsenenchor.

Bewunderswert ist auch immer wieder die Leistung einzelner Solist-innen und der Kinder und Erwachsenen als Schauspieler! Für den erzählerischen Rahmen interviewte sozusagen der Evangelist Lukas Maria über ihre aussergewöhnliche Lebensgeschichte im Rückblick und fragte sie jeweils nach ihrer Befindlichkeit bei diesen aufregenden Ereignissen.

Angefangen bei der Auferstehung, der Kreuzigung, der Abweisung von Maria und Geschwistern als Jesus in Kapernaum am Predigen war, dem Wunder, als er auf der Hochzeit von Kana Wasser zu Wein verwandelte. Dass er etwas Besonderes sei erfuhr sie mit Josef zusammen, als er als Zwölfjähriger die Schriftgelehrten im Tempel mit seinem Wissen überraschte. Die Flucht nach Ägypten, die Geburt im Stall und die seltsame Verkündigung durch den Engel, dass sie durch den heiligen Geist das Kind Jesus gebären werde, den Retter der Welt! Maria war zwar jedes Mal überrascht oder verängstigt und traurig, was ihr und ihrem besonderen Sohn für schwere Herausforderungen verheissen und zustossen werden, aber sie nahm es mit Demut entgegen und dem tiefen Vertrauen, sich Gottes Willen zu beugen. Die gesprochenen Texte waren aktuell und zum Teil witzig und die Lieder mit der imposanten Begleitung des Jugendsymphonieorchesters Basellland musikalisch von israelisch, orientalisch über Pop und Jazz, richtig peppig. Der Inhalt voller Hoffnung, Emotionen, Glauben, aber auch Zweifel und Fragen.

Andi Grossmann freute sich über den begeisterten Applaus der stolzen Angehörigen und interessierten Besucher-innen in der voll besetzten Mehrzweckhalle. Er dankte auch besonders den rund 100 Helfenden, die für die Infrastruktur sorgten. Die zum Beispiel draussen in der Kälte bei den Verpflegungsständen ausharrten mit heisser Suppe, rassigem Chilli con Carne, Hot Dogs und Getränken für die Hungrigen vor und nach der Vorstellung.

Vera Weber dankte mit einem gemeinsamen Gebet, dass das Weihnachtswunder mit Hoffnung auf Frieden auch jetzt noch gefeiert werde und wirksam sein dürfe. Pfarrer Eric Hub wies auf die Spende hin für die Brüder-Friedenskirche EYN im kriegsgeplagten Nigeria. Es war einmal mehr ein grossartiger und herzerwärmender Vorweihnachtsanlass!

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