Das gewisse Etwas
Gelterkinden Musik und Tanz mit Le Moulin à Poivre
Die regionale Band «Le Moulin à Poivre» bereicherte den Sonntagmorgen mit einer feurigen Matinee im Kulturzentrum Marabu in Gelterkinden, wo Matthias Manzetti mit seinem Bühnen-Team für die fantasievolle Beleuchtung im Trockeneisnebel sorgte.
Sängerin Neele Pleiderer interpretierte ihre Lieder mit einer Stimme voller Verve und viel Ausdruck, Christoph Gysin spielte neben seiner Trompete auch Flügelhorn, den Shaker, die Bluesharp und den Guiro. Zusammen mit Adrian Schäublin auf seinem swingenden Keyboard/Klavier, mit dem groovenden Bass von Roberto Koch und den Drums und Percussion mit Michael Wipf brachten sie eine musikalische Reise von Jazz über Chansons und lateinamerikanische Rhythmen auf die Bühne.
Eine kleine Titel-Reise
Die gespielten Titel boten eine grosse Vielfalt vom Liebessong aus dem Film «Gilda» von 1946 (Amado mio) zu Ennio Morricones «Lane Love» zum portugiesischen «deixa estar» (lass es sein) über die portugiesische Lebensfreude, bei dem die Fingerfertigkeiten des Bassisten besonders gefragt waren. Die einzelnen Soloparts in den Musikstücken der Musiker/-in erhielten jeweils viel Beifall.
Die Versuchung von Tom Waits‚ «Temptation», wurde klanglich zelebriert. Das Zusammenspiel der Musiker/-in passte und jedes Instrument und die Stimme ergaben einen mitreissenden Mix bis zum Lied «Whatever Lola Wants», wo sogar die Herrenstimmen noch ein kleines «Chörli» zum Gesang von Neele Pleiderer beisteuerten. Bandleader Christoph Gysin machte in den Musikstücken oft einen verschmitzten und zufriedenen Eindruck. Die Spielfreude der Band war spürbar. Die Mischung der Songs entstand mit der Inspiration, das gewisse Etwas auszudrücken. Das haben sie geschafft!
Es wurde angekündigt, dass alle zum Tanzen gebracht würden, nur wagte sich niemand auf die freie Fläche vor der schönen Bühne im Kulturzentrum Marabu – zumindest während dem Auftritt der Band. Doch kamen dann noch Überraschungsgäste mit den beiden Tänzer/-innen, Franca Bulloni und Samuel Torres, die eine mitreissende Tanzshow mit Salsa und Cha-Cha-Cha zur Musik von Le Moulin à Poivre vor der Bühne ablieferten.
Am Schluss wurde dann das zahlsreiche Publikum konkret mit sympathischer Anleitung von Samuel aufgefordert und viele folgten diesem Animationsaufruf.
So wurde das Band-Programm «That Certain Something – das gewisse Etwas» aus Musik mit Tanz komplettiert und mit Begeisterung vom Publikum aufgenommen. Und Sérgio Mendes’ «Mas Que Nada» konnte als Zugabe noch final mitreissen.






