SK Waldenburg-Mitglied höchster Schwinger der Nordwestschweiz

Schwingen In Büren wohnhaft, aber als «Baselbieter/Waldenburger» gewählt

Der Verbandssitz bleibt im Kanton Solothurn. Michael Saner aus Laupersdorf, links, gratuliert seinem Nachfolger Patrick Waldner. Foto: zVg
Der Verbandssitz bleibt im Kanton Solothurn. Michael Saner aus Laupersdorf, links, gratuliert seinem Nachfolger Patrick Waldner. Foto: zVg

Der 38-jährige Patrick Waldner aus Büren/SO ist der neue Präsident des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes (NWS). Waldner ist Nachfolger von Michael Saner aus Laupersdorf und somit nunmehr höchster Schwinger des die Kantonalverbände Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn umfassenden Teilverbandes des Eidgenössischen Schwingerverbandes. Waldner – er war bisher Vizepräsident des NWS und bis Ende des vergangenen Jahres auch Präsident des Basellandschaftlich kantonalen Schwingerverbandes – wurde unlängst an der Delegiertenversammlung in Mümliswil in das verantwortungsvolle Amt gewählt.

«Ich habe mir einiges vorgenommen», kommentiert der Finanzspezialist und Unternehmer gegenüber der ObZ. «Ich will als Präsident meine Aufmerksamkeit primär dem Sport widmen und mich in diesem Sinne auf das eigentliche Schwingen konzentrieren», sagt der zweifache Familienvater um ergänzend festzuhalten, dass der «Betrieb NWS» in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich und gut geführt wurde.

Diesen Weg will der Waldner durch den Einbau «neuer Elemente» weiterführen. Er denkt dabei unter anderem an das Teilverbandsfest, dem er einen zentralen Stellenwert beimisst. Dieses dürfe so gesehen kein Selbstläufer sein. Das heurige Fest findet in Mümliswil und jenes im kommenden Jahr in Sissach statt. Er hält weiter fest, dass «natürlich» auch das Brauchtum des Schwingsports mit all einen Schattierungen gepflegt werden müsse. «Für mich gehört dieses, speziell auch die Pflege der Kameradschaft, zu den unverzichtbaren Elementen.»

Der «schwingerisch» als Baselbieter geführte Waldner – er ist Mitglied des Bezirks-Schwingklubs Waldenburg –freut sich jedenfalls auf seine präsidiale Amtszeit, die einen weiteren Höhepunkt seiner ab dem Jahr 2000 auf dem Predigerhof in Reinach gestarteten und 22 Jahre lang dauernden Sport-Laufbahn mit weit über 300 Festen darstellt. Diese verlief für ihn gut und sie beinhaltete zahlreiche Glanzlichter mit letztlich 15 Kranzgewinnen.

Den ersten Kopfschmuck holte er 2008 am Baselbieter Kantonalen in Pratteln. Bis zu seinem Rücktritt als Aktiver vor vier Jahren gewann er unter anderem dreimal den Nordwestschweizer Kopfschmuck. Er ist zudem im Besitz aller Kantonalkränze im NWS. «Meine grössten Erfolge sind jedoch die Teilnahmen an den Eidgenössischen Schwing- und Älplerfesten 2013 in Burgdorf und 2010 in Frauenfeld», stellt Waldner klar.

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