Orchester in Hochform

Kilchberg Zweites Symphoniekonzert des Jahres in der reformierten Kirche 

Das Orchester Gelterkinden, in der Mitte Dirigent Martin Studer und die Violine-Solistin Anita Zeller (l.).Foto: P. Aenishänslin

Das Orchester Gelterkinden, in der Mitte Dirigent Martin Studer und die Violine-Solistin Anita Zeller (l.).Foto: P. Aenishänslin

Die Gelterkinder Künstlerin Ursula Pfister und 
         
         
            die Friedhofsgärtnerin Natalie Häusler (v. l.).Foto: zVg

Die Gelterkinder Künstlerin Ursula Pfister und die Friedhofsgärtnerin Natalie Häusler (v. l.).Foto: zVg

Unter der Leitung von Dirigent Martin Studer fand am Abend des 2. Dezembers 2023 in der gut besetzten reformierten Kirche Kilchberg das vorweihnachtliche Symphoniekonzert des Orchesters Gelterkinden statt. Auf dem Programm standen Werke von Beethoven, Mendelssohn und Rimski-Korsakow.

Als Erstes ertönte die Ouvertüre zum Trauerspiel «Coriolan» von Ludwig van Beethoven. Der heroische, aber auch tragische Unterton dieses Werks kam sehr gut zum Ausdruck. Das Orchester Gelterkinden überzeugte durch eine präzise Spielweise, sowohl in den leisem wie auch den lauten Passagen dieser Ouvertüre. Anschliessend kam es zum eigentlichen Höhepunkt dieses Abends: Das Konzert für Violine und Orchester, Opus 64, von Felix Mendelssohn-Bartholdy kam zur Aufführung. Die Konzertmeisterin des Orchester Gelterkinden, Anita Zeller, war als Solistin vom ersten Ton dieses wunderbaren Werks an im Einsatz als Solo-Violinistin. Sie meisterte diese anspruchsvolle Aufgabe hervorragend, und entzückte mit ihrer einfühlsamen und ausdrucksvollen Spielweise.

Das Orchester Gelterkinden stand ihr in nichts nach mit einer sicheren Interpretation dieses sehr bekannten und oft gespielten romantischen Violinkonzerts. Die Konzertbesucher waren von dieser Aufführung so begeistert, dass die Violine-Solistin Anita Zeller, begleitet von einer Harfenspielerin, auch gleich noch ein stimmungsvolles Stück von Claude Debussy «Beau Soir» erklingen liess. Nach einer kurzen Pause spielte das Orchester Gelterkinden unter der temperamentvollen Leitung von Martin Studer die Sinfonie Nr. 1, Opus 1, Fassung in e-Moll, von Nikolai Rimski-Korsakow. Diesem Frühwerk des russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts gelingt es, ganz unterschiedliche Facetten Russlands zur Zeit des Zarenreichs aufleben zu lassen, von ernsten bis heiterem Tönen. Auch diese Interpretation des Orchester Gelterkinden führte zu lang anhaltendem Applaus, sodass zum Schluss nochmals der letzte Satz dieser Sinfonie als Zugabe erklang.

Ein sehr schönes Konzert im winterlich weiss verschneiten und kalten Kilchberg, das seine Wiederholung am Sonntag, 3. Dezember 2023, am frühen Abend in der katholischen Kirche in Gelterkinden fand.

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