Bestmögliche Uhren zu bestmöglichen Preisen präsentiert

Uhrmacher-Unternehmen Der Unternehmertreff Liestal der HKBB fand diesmal in Hölstein statt

In den Räumlichkeiten der Oris SA in Hölstein haben am vergangenen Freitag Mitglieder der Handelskammer beider Basel (HKBB) im Rahmen ihres «Unternehmertreffs» Einblicke in die (verborgene) Welt des renommierten Baselbieter Uhrmacher-Unternehmens erhalten. Über 70 Personen folgten der Einladung der HKBB, welche ihr Kommen nicht zu bereuen hatten. Ein exklusiver Rundgang mit Vorstellung der Oris SA belohnte die anwesenden Gäste, die ihr grosses Interesse dokumentierten und dabei auch darüber informiert wurden, wie die Oris SA ihre Kundinnen und Kunden weltweit mit erstklassigen Produkten bedient.

Die HKBB, die in Verbindung mit der Generalagentur Baselland der Helvetia Versicherungen zur Veranstaltung geladen hatte, präsentierte zudem eine Umfrage zur Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien. Den HKBB-Mitgliedern wurde Gelegenheit geboten, sich zum Thema zu äussern. Lea Weissenberger, Expertin für erneuerbare Energien bei der kantonalen Bau- und Umweltschutzdirektion, präsentierte dazu die notwendigen Prozesse, die zum Erreichen des Netto-Null-Ziels bis 2050 notwendig sind. Notwendig seien, so Weissenberger, energiepolitische Massnahmen, damit das ehrgeizige wie anspruchsvolle Ziel erreicht werden könne. Die Expertin stellte zudem klar, dass der Kanton bereit sei, Unternehmen und Gemeinden zu unterstützen und dabei gleichzeitig die gesetzlichen Grundlagen auf nationaler wie kantonaler Ebene bekannt zu machen. Als Fazit konnte festgestellt werden, dass viele der HKBB-Unternehmen zum Thema anspruchsvolle Jahre vor sich haben, verfolgen doch alle grundsätzlich das gleiche Ziel bis Mitte des Jahrhunderts: Die Verwendung von kohlenstoffarmen Energiequellen wie beispielsweise Wind, Sonne oder auch Biomasse im Hinblick auf die Klimaneutralität.

Der Rundgang durch die Räumlichkeiten der Oris SA stellte sich als Glanzlicht dar. Mehr als eindrücklich präsentierte sich unter anderem die «Qualitätskontrolle», wo top ausgebildete Uhrmacher dafür garantieren, dass Oris-Uhren weltweit geschätzt wie akzeptiert sind. Der «Werdegang» der Uhren zu sehen, die am Eingang des Waldenburgertals seit 1904 gefertigt werden, ist für Laien faszinierend; für Kenner exzellent. Für Uhren «Made in Hölstein» ist der Schweizer wie der USA-Markt existenziell. Letzterer stellt aktuell Anforderungen dar, die es zu meistern gilt. Hier gibt die Oris SA zurzeit «Vollgas». Giorgia Capuni, Detailhandels-Fachfrau der Oris SA, informierte dazu, dass noch vor dem Zollhammer von Donald Trump 2000 Uhren in die USA – diese Menge reicht dort für circa drei bis vier Monate – geliefert werden konnten.

Mit einem von der Oris SA offerierten Apéro, welche heute 90 Mitarbeitende, darunter vier KV-Lehrlinge beschäftigt, endete der Unternehmertreff.

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