Experten bewerteten 101 Arbeiten

Lausen 32. Modellwettbewerb der Zimmerleute  

Saladins Wunderlampe von Jorid Saladin.

Saladins Wunderlampe von Jorid Saladin.

Modell von Yannick Büchi.

Modell von Yannick Büchi.

Schlitten von Loris Buess.

Schlitten von Loris Buess.

Podest viertes Lehrjahr. Fotos: B. Eglin

Podest viertes Lehrjahr. Fotos: B. Eglin

Sehr viele Besucher versammelten sich am letzten Samstag in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen und schauten sich die Werke der jungen Zimmerleute an. Die Lehrlinge – teilweise in der typischen Handwerkertracht – erklärten Details zu ihren Modellen. Dieser Wettbewerb ist ein wichtiger Bestandteil in der Ausbildung der Berufsleute. Er zeigt das Können der Zimmerleute und die Noten sind Bestandteil der Zeugnisse.

Die Lehrlinge im zweiten Jahr bekamen ein Einheitsmodell als Vorgabe. Im dritten und vierten Lehrjahr gab es keine Einschränkungen mehr. Das Modell musste aber in die zur Verfügung gestellte Kartonschachtel passen. Aus der Kombination von Eigeninitiative, Ideen und beruflichen Fähigkeiten entstand eine grosse Vielfalt an Holzmodellen. In der Berufsschule standen vier Lektionen für die Planung zur Verfügung. Der Rest wurde in der Freizeit erledigt.

Jan Roth, Vorstandsmitglied von Holzbau Schweiz Region Basel ist verantwortlich für die Durchführung des Modellwettbewerbes. Er machte den Lehrlingen ein riesiges Kompliment für die viele Arbeit und den unermüdlichen Einsatz. «Die Vielfalt und die Qualität sind bemerkenswert», sagte er. Er dankte den Lehrmeistern, da sie die jungen Zimmerleute auf ihrem Weg begleiteten und unterstützten.

ZahlreicheSpitzenleistungen

95 Arbeiten wurden mit der Note 4 oder besser beurteilt. Die Durchschnittsnoten waren im ersten Lehrjahr 5,09, im zweiten 5,1 und im dritten Lehrjahr sogar 5,29. Um die Maximalpunktzahl erzielen zu können, muss ein gewisser Schwierigkeitsgrad erfüllt sein. Yannick Büchi von der «az Holz AG» in Liestal steht im zweiten Lehrjahr und erhielt für seine Bestnote 6 zwei Arrangements für den Europapark. Mit 5,85 und 5,8 folgten Luan Kurali und Salomon Gnöpff. Im dritten Lehrjahr standen Loris Buess mit 5,8, Daniel Straub (5,7) und Jérôme Gaudin (5,65) auf dem Podest. Zwei 1. Plätze mit 5,9 gab es im vierten Lehrjahr für Jorid Saladin und Benjamin Zumbrunn. Zweiter wurde Marvin Heinimann mit 5,85. Und mit 5,8 belegten Maurice Knechtle und Luc Tschumi den dritten Rang.

Nach der Rangverkündigung durften die Ausstellungsstücke abgeräumt werden und auf dem Platz vor der Halle wartete der Apéro.

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