Region Waldenburg
23.11.2022

Ohren und Kehlen auf

Präsident Markus Thommen begrüsste die sehr vielen Konzertbesucher und bedankte sich herzlich beim Chor, Band, Dirigentin und Publikum für ihre grosse Leidenschaft.
Der Timeless Chor hatte am Sonntag das absolut «beschtä» Publikum.Foto: g. schärli

Präsident Markus Thommen begrüsste die sehr vielen Konzertbesucher und bedankte sich herzlich beim Chor, Band, Dirigentin und Publikum für ihre grosse Leidenschaft.

Präsident Markus Thommen begrüsste die sehr vielen Konzertbesucher und bedankte sich herzlich beim Chor, Band, Dirigentin und Publikum für ihre grosse Leidenschaft.
Der Timeless Chor hatte am Sonntag das absolut «beschtä» Publikum.Foto: g. schärli

Der Timeless Chor hatte am Sonntag das absolut «beschtä» Publikum.Foto: g. schärli

Halleluja! Nach einer langen Durststrecke war es endlich soweit und der Timeless Chor konnte wieder einmal vor einem grossen, heimischen Publikum auftreten. Die Sängerinnen und Sänger hatten viel Zeit zum Üben gehabt, unter anderem auch während eines Weekends auf der Lenzerheide, wo sie das Bündner Publikum mit ihren Klängen begeisterten. Dementsprechend freudig erwartete die heutigen Besucher den Auftritt in der zum Bersten vollen Bruder Klaus Kirche. «Es ist alles erlaubt; ihr dürft mitsingen, tanzen, ausflippen …». Markus Thommen, der den Chor seit fünf Jahren präsidiert, begrüsste die rund 370 Gäste mit einer Herzlichkeit, die nicht zu überbieten war. Unter dem Patronat Kirche und Kultur, eine Kooperation, die von der Gemeindeleiterin Sabine Brantschen ins Leben gerufen wurde, hatte der Chor in Oberdorf ein Heimspiel. «Wir mussten uns lange auf diesen Moment gedulden und sind glücklich, nun wieder Vollgas zu geben», meinte der Präsident und bediente sich eines Zitats: «Gesang und Musik ist die Sprache der Leidenschaft», so wusste es schon Richard Wagner und er sollte recht behalten.

Los ging es mit einem fulminanten Feuerwerk der Beatles. «She loves you», schmetterte der Chor – umgekehrt, das Publikum loves you, den Timless Chor! Der zweite Song «Heimweh» liess erahnen, wie gross die Sehnsucht nach der Rückkehr auf die Bühne und vor allem vor Publikum für die rund 25 Sängerinnen und Sänger sein musste. Das Publikum dankte es mit eifrigem Mitklatschen. «S’het mi packt …», dachten sich wohl auch die Neumitglieder, die sich trotz weniger Proben auf die Bühne trauten. Und so erstaunte es nicht, dass die Freude am Gesang sich mit einem strahlenden Dauerlächeln auf den Gesichtern widerspiegelte. Ob deutsch- oder englischsprachig, mit oder ohne Begleitung – der Chor sang absolut text- und notensicher und das alles auswendig. Die vierköpfige Band, Vollblutmusiker aus dem Waldenburgertal, unterstützen den Klangteppich perfekt. «Ich bin doch keine Maschine, ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut», schmetterte der Chor den Titel von Tim Bendzko. Ja, es war deutlich zu spüren, dass hier Menschen mit ganz viel Herzblut am Werk waren. Denn der anspruchsvolle Sprechgesang hatte es in sich. Doch der Chor konnte sich ganz auf seine langjährige Dirigentin Karin Hauswirth verlassen. Karin kitzelte die verborgensten Töne aus den Kehlen ihrer Sängerinnen und Sänger. Man spürte, sie hatte ihre Gruppe perfekt im Griff und dirigierte zielsicher und mit viel Leidenschaft. Plötzlich ertönte irgendwo im Publikum ein unangenehm schrilles Pfeifen. Gefiel da etwa jemandem das Konzert nicht? Weit gefehlt! Das Störgeräusch kam wohl von besungener Maschine, einem Hörgerät und nach dem dies zum Schweigen gebracht wurde, konnte das Programm ungehindert fortgesetzt werden.

Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und der Chor setzte mit «Hey Jude» zum Schlussbouquet. Ein überglücklicher Präsident meinte nach den anhaltenden Klatschsalven und Standing Ovations denn auch leicht verschmitzt: «Anhand des Applauses nehme ich an, dass es ‹liecht gfäägt› het»! Sabine Brantschen brachte es auf den Punkt: «Die Besucher sind beschenkt worden. Genau das ist das Ziel von Kirche und Kultur – Liebe schenken.»

Die absolut allerletzte Zugabe war denn auch aus dem Film Lion King: «Can you feel my love tonight». Ja, wer nach diesem fulminanten Schlussbouquet die Liebe nicht fühlen konnte, dem war nicht mehr zu helfen oder er hatte das Konzert leider verpasst. Die nächste Gelegenheit, sich von der Leidenschaft des Timeless Chor anstecken zu lassen, ist am 11. Dezember in Gelterkinden beim Sternenweg. Ab dieser Woche ist auch die neu gestaltete Homepage unter www.timeless-chor.ch verfügbar.

Anita Wiesner

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