Klare Ziele für die Region
Oberdorf GV des KMU Waldenburgertal mit einstimmigen Beschlüssen
Die 17. Generalversammlung des KMU Waldenburgertal in Oberdorf stand ganz im Zeichen von Zuversicht und Aufbruch. 57 Stimmberechtigte sowie zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft nahmen teil – ein deutliches Zeichen für die wachsende Bedeutung des Vereins mit seinen 153 Mitgliedern.
Pünktlich um 19.30 Uhr eröffnete am Freitagabend das Vorstandsmitglied Daniel Tschudin die Versammlung im Vereinszimmer der Primarschule. Er begrüsste die anwesenden Mitglieder sowie Gäste aus Gemeinden, Wirtschaft und Politik und führte speditiv und souverän durch die Traktandenliste. Sämtliche Geschäfte wurden von den Stimmberechtigten einstimmig genehmigt, Gegenstimmen oder Anträge gingen keine ein.
Rück- und Ausblick
Im Zentrum des Rückblicks stand die Gewerbeausstellung «RegiOnal2025», an der sich über 75 Betriebe beteiligten. Der Anlass wurde breit gelobt: Oberdorfs Gemeindepräsident Piero Grumelli lobte die Ausstellung und hob den Ideenreichtum hervor. Auch Hansruedi Wirz von der Wirtschaftskammer Baselland zeigte sich erfreut über den gelungenen Anlass und die starke Beteiligung. Eine Neuauflage ist bereits geplant: 2030 soll die nächste Ausstellung stattfinden.
Auch die Zusammenarbeit mit der Sekundarschule Oberdorf, etwa im Rahmen der Berufsinfo-Veranstaltung, wurde als wichtiger Beitrag zur Förderung des Berufsnachwuchses gewürdigt. Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor Thomi Jourdan sprach von einem «starken Verein mit grossartiger Arbeit» und zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Mitglieder. Einigkeit herrschte darüber, dass das KMU Waldenburgertal eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung und den Zusammenhalt in der Region spielt.
Finanziell bleibt der Verein trotz hoher Ausgaben stabil. Die Jahresrechnung 2025 konnte dank aufgelöster Rückstellungen mit einem kleinen Gewinn abgeschlossen werden, das Vermögen beträgt rund 79000 Franken. Der Mitgliederbeitrag bleibt unverändert bei 130 Franken. Für die kommenden Jahre sollen erneut gezielt Rückstellungen gebildet werden, insbesondere im Hinblick auf zukünftige Grossanlässe. Gleichzeitig wurde betont, dass die Mittel bewusst in Projekte zur Sicherung und Förderung des lokalen Gewerbes investiert werden sollen. Als Ersatzrevisor stellte sich Samuel Riggenbach vom Impulszentrum Holdenweid in Hölstein zur Verfügung. Erfreulich entwickelte sich auch die Mitgliederzahl: Sechs Austritten stehen 15 Neueintritte gegenüber.
Ein wichtiges Thema war zudem die Stärkung der regionalen Identität. Mit dem «Schatzfinder 2026» setzt der Verein auf ein Bon-Buch, das nicht nur Vergünstigungen bietet, sondern auch Geschichten aus dem Waldenburgertal enthält und die Verbundenheit zur Region fördern soll.
Ergänzend dazu läuft ein weiterführendes Projekt in Zusammenarbeit mit der kantonalen Standortförderung sowie Partnern aus Wirtschaft und Tourismus. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der lokalen Unternehmen zu erhöhen, die Zusammenarbeit zu stärken und die Attraktivität des Tals langfristig zu sichern.
Das Jahresprogramm 2026 umfasst mehrere bewährte Anlässe, darunter den Maimarkt in Hölstein, der sein 40-jähriges Bestehen feiert, die Berufsinfo im November sowie den «Weihnachtszauber» in Oberdorf.
Die Generalversammlung machte deutlich: Das KMU Waldenburgertal versteht sich als aktive Kraft für eine starke Region – mit klarer Ausrichtung auf Zusammenarbeit, Innovation und eine nachhaltig gesicherte Zukunft.
Beim anschliessenden Apéro riche nutzten Mitglieder, Vorstand und Gäste die Gelegenheit zum regen Austausch und zur Pflege ihres Netzwerks in angenehmer Atmosphäre.






