Metall-Skulptur neu bei Kulturzentrum

Reigoldswil Bildhauer Paul Suters «Kunst am Bau» jetzt vor Museum zugänglich

Die nun frei zugängliche Metall-Skulptur von Paul Suter. Fotos: W. Wenger

Die nun frei zugängliche Metall-Skulptur von Paul Suter. Fotos: W. Wenger

Das «Geburtsjahr» der Metall-Skulptur im Jahre 1974.

Das «Geburtsjahr» der Metall-Skulptur im Jahre 1974.

Die abstrakte, geschweisste Eisenplastik, beziehungsweise die Metall-Skulptur des namhaften Aargauer Bildhauers Paul Suter (1926–2009), ist vom alten Standort im ehemaligen, im Jahre 1974 gebauten Gemeindezentrum in Reigoldswil, zum Kulturzentrum «Im Feld» übersiedelt. Das 1974 erstellte Werk steht nunmehr gut sichtbar und vor allem frei zugänglich vor dem dortigen Museum. Dies im Speziellen deshalb, weil der alte Standort, das einstige Gemeindezentrum inklusive des Feuerwehrmagazins, ab voraussichtlich August/September zurückgebaut werden.

«Getreu der Redewendung ‹Ehre wem Ehre gebührt›», so Gemeindepräsident Fritz Sutter zur ObZ, habe der Gemeinderat nach einem geeigneten Standort für die Skulptur gesucht. «Diesen haben wir nun gefunden und zwar beim Eingang zum Museum beim Kulturzentrum.» Sutter sagt weiter, dass ihm aufgefallen sei, dass nicht wenige ortsansässige Personen die Skulptur jetzt neu entdeckt oder sogar das erste Mal zu Gesicht bekommen hätten.

«Die von Suter geschaffene ‹Kunst am Bau› wurde 1975 zur Eröffnung des Gemeindezentrums vom Kunstkredit Baselland der Gemeinde geschenkt und in der Folge an prominenter Stelle im damals neu eröffneten Gemeindezentrum beim Treppenaufgang zum Gemeindesaal platziert», ergänzt Historiker Remigius Suter aus Ziefen. Dieser weist im Weitern darauf hin, dass Bildhauer Paul Suter, einer der Pioniere der Schweizer Eisenplastik nach dem Zweiten Weltkrieg, unter anderem auch der Schaffer der drei Monumentalskulpturen am Heuwaageviadukt in Basel sei, welche zwischen 1971 und 1974 entstanden seien.

Gemeindepräsident Fritz Sutter ist ob der jetzt gefundenen Lösung für die Skulptur zufrieden und begrüsst diese ausdrücklich. Er stellt fest, dass die Gemeinde das Kunstwerk als Leihgabe dem Museum gerne überlassen habe.

Weitere Artikel zu «Region Waldenburg», die sie interessieren könnten

Gemurmel und Gesang: Menschliche Stimmen füllten den Kirchenraum.
Region Waldenburg25.08.2026

Klangvolles Verweilen am Ort der Durchreise

Neue Musik Das Festival Rümlingen widmete sich dieses Jahr der Geschichte von Langenbruck und seiner Landschaft
Region Waldenburg18.08.2026

Viel Oldtimer-Verkehr in Langenbruck

Langenbruck Altes Blech lockte Besucher auf den 734 Meter hohen Oberen Hauenstein
The Two’s gewannen den Talentwettbewerb. Fotos: B. Eglin
Region Waldenburg11.08.2026

Sommerliches Waldweidfescht

Waldenburg Talente, Bands und Kulinarik lockten wieder viel Stammpublikum an