Ritschi – Heimwerker und Songwriter

«EptingAIR» Heisses Sommerwetter und viel Musik

Ritschi auf der Bühne des «EptingAIR». Fotos: B. Eglin
Ritschi auf der Bühne des «EptingAIR». Fotos: B. Eglin

Céline und Damaris begrüssten ihre Gäste zum zweiten «EptingAIR». Sie freuten sich an zwei Tagen über gutgelaunte Gäste, wunderbares Wetter, Sänger Ritschi und die Stubete Gäng.

Am Samstagabend gehörte die Bühne dem ehemaligen Plüsch-Sänger Ritschi. «Wer ist verliebt», fragte er, «wer verheiratet»? Die Leute johlten. «Verliebt verdammt» heisst sein selbst geschriebener Song, den er jeweils für sich hervornimmt, wenn er ihn braucht. Anfangs Woche hatte er noch Grippe und keine Stimme. Heute will er mit Hilfe des Publikums durchalten. Und das Volk auf dem grossen Eptinger-Platz machte mit.

Unter vier Sonnenschirmen strömte feiner Nebel herab und kühlte die überhitzten Leute. Auf der linken Seite war es bereits schattig. Auch Ritschi spürte das Wetter und zwischendurch setzte er die Eptingerflasche an oder trocknete sich mit einem Frottiertuch ab. «Leine los» hiess ein anderer Song. Die Leute klatschten und bewegten sich im Rhythmus. Zwischen den Songs philosophierte er über Leidenschaft und lobte seine Vierer-Band, mit der er echte Livemusik ohne KI spielt.

Dann folgte der erste Song, mit dem er nach Plüsch Aufmerksamkeit erlangte: «Schissdäg». Ritschi mag sein Publikum und er bezog es als Gross-Chor in seine Songs ein. Die Stimmung war wunderbar und die Hitze störte immer weniger. Am Eingang wurde Wasser verteilt und am Getränkestand gab es für einen Franken einen halben Liter kühlen Nachschub. Am Grill standen Currywurst, Wasserbüffelburger, Pinsa und anderes vom Hirschen aus Diegten zur Auswahl und der Glacestand bot 20 verschiedene Sorten an. Auch Ritchie brauchte eine Pause und seine Band rockte ein paar Minuten ohne ihn weiter. Dann ging es in die Schlussrunde mit dem Liebeslied «Rote Fade» und dem Hit «Heimweh». «Geniesst den Sommer, bleibt immer gut hydriert und trinkt immer schön Eptinger», sagte er zum Abschied.

Eptinger-Party

Céline und Damaris standen auch am Sonntag auf der Bühne und erklärten die Qualitäten von Eptinger. Vor zwei Jahren feierte das Familienunternehmen 125 Jahre Eptinger. Das war so cool und deshalb wurde wiederholt, was schön und erfolgreich war – sogar mit zwei Bands an zwei Tagen.

Kaum war die Stubete Gäng auf der Bühne, startete sie durch. Das Publikum übernahm einen Teil der Choreografie und die sechs Musiker und zwei Sänger liefen zur Höchstform auf. Sie sangen «Göschene Airolo», «Willisau» und «Pizzaiolo». Und immer flippte ein Teil der Fans fast aus.

Die Gäng rief zur Eptinger-Party auf und das Volk tobte. Zwischen den Songs erzählten sie Geschichten und oft führte die Pointe zum nächsten Lied. Zur Abkühlung wurde mit einem Gartenschlauch von der Bühne auf das Publikum gespritzt und die Show ging weiter mit «Petra Sturzenegger» und vielen weiteren Gute-Laune-Songs.

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