Country und Bluegrass

Gempen Endlich wieder Bühnenpräsenz für Amateure und Profimusiker  

Straight Bluegrass aus Bern von den Frets Unlimited.

Straight Bluegrass aus Bern von den Frets Unlimited.

Andy Martin mit Band. Fotos: B. Eglin

Andy Martin mit Band. Fotos: B. Eglin

Nach der Zwangspause öffnete das Dorneck Bluegrass Festival zum 4. Mal das grosse Tor der Halle des Forstbetriebs Dorneck. Geschützt von Regen, Wind und Sonne spielten verschiedene Bands aus dem In- und Ausland ihre Musik.

An der Country Night am Freitagabend gehörte die Bühne dem Schweizer Andy Martin und seiner Band. Er erzählte, dass er während der Pandemie neue Musik und Texte schrieb. Mit seiner vierköpfigen Band spielte er eigene Stücke, coverte aber auch bekannte Songs aus der Countryszene. Auf dem freien Platz vor der Bühne nutzten die Linedancer die Gelegenheit und bewegten sich im Rhythmus der Songs.

Nach dem ersten Set hatten die Gäste die Möglichkeit, an einem Linedancekurs teilzunehmen. Unter kundiger Leitung wurden Schritte eingeübt und nach ein paar Durchgängen auch zur Musik getanzt.

Der Samstag gehörte dem Bluegrass und dem Nachwuchs. Um 12.30 Uhr wurden Bühne und Mikrofone für Nachwuchsbands freigegeben. Solche Gelegenheiten sind wichtig, um Erfahrung zu sammeln und Liveauftritte zu üben.

Um 13.30 Uhr startete das Festival mit fünf Bands. Vier davon traten auch an der Abendsession auf. In zwei Pausen erzählte Märlin auf dem Aussengelände Geschichten für Gross und Klein. Dort gab es auch Barbecue frisch vom Grill.

Das Schweizer Quartett Blue Valley Drifters hat sich auf Americana spezialisiert. Sie spielten Covers und eigene Kompositionen. Ungewohnt aber passend ist die Flöte. Und in der Zugabe kam sogar die Mundharmonika zum Einsatz. Danach kündigte Speaker Silvio Bühler Straight Bluegrass aus Bern mit den Frets Unlimited an. Sie spielten Gitarre, Dobrogitarre, Bass und Banjo. Herausstechend war die Stimme von Silvio Beltrametti, der in den Pausen auch die Märchen erzählte.

Ophelia’s Iron Vest aus Luzern war die dritte Band aus der Schweiz. Ihr besonderes Merkmale ist, dass sie auf der Bühne nur englisch sprechen. Banjo, Gitarre, Geige und Bass werden durch zwei gute und dominierende Stimmen ergänzt. «Straight Bluegrass vom Feinsten aus der Schweiz» kommentierte der Speaker ihre hochwillkommene Zugabe.

Mit Sacred Sounds of Grass, den Herren im Anzug, wurde die Show fortgesetzt, bevor der gelungene Abend mit einer Jam-Session endete.

Fotos: www.presstime.ch > Showtime

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