Gemeinsam einen Schritt in die richtige Richtung

Werben fürs CO2-Gesetz: Roberto Hotz, Präsident JEVP beider Basel; Marie-Caroline Messerli, Präsidentin Junge Mitte BL; Lucio Sansano, Präsident Jungfreisinnige BL; Joel Jansen, Vizepräsident Juso BL; Anouk Feurer, Co-Präsidentin JGB (v. l.). F
Werben fürs CO2-Gesetz: Roberto Hotz, Präsident JEVP beider Basel; Marie-Caroline Messerli, Präsidentin Junge Mitte BL; Lucio Sansano, Präsident Jungfreisinnige BL; Joel Jansen, Vizepräsident Juso BL; Anouk Feurer, Co-Präsidentin JGB (v. l.). Foto: zvg

Die jungen Grünen, Jungfreisinnigen, JUSO, junge Mitte und die JEVP spannen im Baselbiet für ein Ja zum CO2-Gesetz zusammen: Am Montag haben sie vor dem Regierungsgebäude in Liestal ihre gemeinsame Kampagne lanciert. Mit Wegweisern und einem Banner warben sie dafür, das CO2-Gesetz anzunehmen: «Gemeinsam ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, das symbolisieren unsere Wegweiser!», so die fünf Jungparteien.

Die auf die Wegweiser gedruckten Jungparteien-Logos sollen die überparteiliche Allianz verdeutlichen, die sich auch in der breit abgestützten Lösung des CO2-Gesetzes widerspiegle. «Das Gesetz greift die Wünsche der jungen Generation klimapolitische Themen endlich anzupacken auf und führt zu konkreten Verbesserungen», schreiben die Jungparteien in ihrer Medienmitteilung. Allerdings sind sich alle einig, dass es nach der Annahme des neuen CO2-Gesetzes dringend weitere effektive Massnahmen brauche. Nur so könne das Pariser Klimaabkommen eingehalten und dem Klimawandel entgegengewirkt werden. «Das CO2-Gesetz ist lediglich ein erster wichtiger Schritt, weitere sind dringend nötig», betonen die Jungparteien. Es sei höchste Zeit, dass die Schweiz endlich ihre internationale Verantwortung wahrnehme.

«Wenn das Gesetz jetzt abgelehnt wird, riskieren wir, dass die Klimapolitik in der Schweiz auf Jahre blockiert ist. Deshalb haben wir beschlossen, unsere Ressourcen zu bündeln und erhoffen uns mit unserer breit aufgestellten Jungparteien-Allianz insbesondere die junge Generation von einem Ja zu überzeugen», so Lucio Sansano, Präsident der Jungfreisinnigen Baselland.

Die Jungparteien wollen mit ihrer gemeinsamen Kampagne ausserdem darauf aufmerksam machen, dass sie auch in Zukunft wieder überparteilich zusammenarbeiten, wenn sich ihre Positionen vereinbaren lassen. «Gemeinsam können wir die Schweiz nachhaltig ausrichten und die Interessen unserer Generation, welcher Nachhaltigkeit und die Umwelt sehr wichtig ist, besser Gehör verschaffen», erklärt Anouk Feurer, Co-Präsidentin des JGB. ObZ

Weitere Artikel zu «Oberbaselbiet», die sie interessieren könnten

Auf der Bühne wurde sicht- und hörbar, was in der vergangenen Woche alles erarbeitet und geleistet wurde.
Oberbaselbiet03.02.2026

Fokus auf das gemeinsame Singen

Liestal Ein magischer Abend mit Francine Jordi, Dani Sparn mit Band und Insieme-Chor
Philipp Glogg, Chief Technical Officer der BLT, erklärt die Entwicklungsschritte (Grade of Automation, GoA) von GoA1 (nichtautomatisierter Fahrbetrieb) bis GoA4 (Autonomie). Die WB ist momentan auf Stufe GoA2.Foto: M. Schaffner
Oberbaselbiet03.02.2026

Innovationsgeist weht durchs Tal

Schienenverkehr Die Waldenburgerbahn fährt teilautomatisiert – bis 2030 soll sie vollautonom unterwegs sein
Sabine Mehring, Vizepräsidentin Pro Wind Nordwestschweiz, und Markus Stokar, Präsident, übergaben die 840 Unterschriften an den 2. Landschreiber Nic Kaufmann.Foto: M. Schaffner
Oberbaselbiet27.01.2026

Winterstrom dank Wind

Petition Baselland soll Windenergie fördern und Bewilligungen vereinfachen