Hilfe für den Igel im Garten

Gelterkinden Kurs des Natur- und Vogelschutzvereins Gelterkinden NVVG

Das vollendete Werk von Kursgruppe zwei: der korrekt aufgebaute Überwinterungshaufen als Hotel für den Igel.

Das vollendete Werk von Kursgruppe zwei: der korrekt aufgebaute Überwinterungshaufen als Hotel für den Igel.

Eines der Igelhotels lehnt sich als grüner Asthaufen an die Mauer. Fotos: U. HandschinLetzte Äste schleppt unter anderem die Organisatorin Monika Handschin (r. aussen), während Kursleiter Michael Studer (3. v. l.) Anleitung gibt.

Eines der Igelhotels lehnt sich als grüner Asthaufen an die Mauer. Fotos: U. HandschinLetzte Äste schleppt unter anderem die Organisatorin Monika Handschin (r. aussen), während Kursleiter Michael Studer (3. v. l.) Anleitung gibt.

Alarm für den Igel? Warum? Weil deren Population schwindet!

Deshalb organisierte der NVVG unter der Organisation der Vizepräsidentin Monika Handschin einen Kurs, der dem kleinen Stacheltier das Überleben erleichtern soll. Zusammen mit Pro Natura Baselland, deren Vertreter Michael Studer sein reiches Wissen darüber den Kursteilnehmer/-innen weitergab.

Beim Kindergarten am Kirchrain lernte man einiges über den Lebens- und Jahresverlauf und die Bedürfnisse des Igels. Zu den letzteren gehören die notwendige Nahrung, die passenden Verstecke und Überwinterungsmöglichkeiten.

Auch Durchgangsmöglichkeiten in Zäunen für die nächtlichen Wanderungen bei der Nahrungssuche. Nicht allzu aufgeräumte Gärten mit insektenfreundlichen Pflanzen und Käfern bieten einen «gedeckten Tisch».

Ein Heim für den Nachtläufer

Nach einem stärkenden Zvieri begaben sich unter der Anleitung von Michael Studer zwei Gruppen in den Gemeinschaftsgemüsegarten und bauten dort mit Pfählen, Steinplatten, zersägten Baumstämmen, Ästen und Laub, gespendet von der Gemeinde Gelterkinden, je eine Unterkunft als Versteck und Überwinterungsmöglichkeit.

Dafür gab nicht nur ein Lob des Kursleiters, sondern auch zufriedene Gesichter der Kursteilnehmer/-innen mit dem Wissen, den eigenen Garten noch igelfreundlicher gestalten zu können.

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