Nachbarschaftliche Zusammenarbeit

Zivilschutz «Argus» und «Oberes Baselbiet» auf dem Chilchzimmersattel 

Die «Offiziellen» auf dem Chilchzimmersattel: Johannes Sutter, Christoph Jenni, Christof Brügger und Roger Handschin (v. l.). Foto: W. Wenger

Am Treffpunkt der Zivilschutz-Organisationen «Argus» und «Oberes Baselbiet» (OBB), auf dem Chilchzimmersattel am Gemeindebann zwischen Eptingen und Langenbruck, haben die politischen wie operationellen Führungspersonen die bisher schon gelebte Zusammenarbeit beider Verbünde schriftlich bestätigt. Sie unterzeichneten eine Vereinbarung, die auf unbestimmte Zeit gilt.

Auch im Hinblick auf die ab kommendem Jahr stark reduzierten Zivilschutzbestände haben der «Argus»-Verbund und jener «Oberes Baselbiet» die Zusammenarbeit am Treffpunkt der Gemeindegrenzen von Eptingen und Langenbruck und wo die Gebiete von «Argus» und OBB aufeinandertreffen auf unbestimmte Zeit fixiert. Beide Organisationen dokumentierten am Gelände der Fortifikation Hauenstein damit auch, dass Kantonalisieren und Fusionieren zu einem Grossverbund für «Argus» und OBB keine Option darstellt. «Argus» und OBB leben vielmehr ihre bereits praktizierte Zusammenarbeit vertieft weiter, die nunmehr auch schriftlich und politisch abgesegnet, festgehalten ist.

Die Zusammenarbeit habe viele Vorteile, hielten die beiden Kommandanten, Christof Brügger (Argus) und Christoph Jenni (OBB) fest. So sei garantiert, dass die Intensivierung der Zusammenarbeit eine schnellere und effizientere Bewältigung von Grossereignissen sicherstellt. Sie hielten weiter fest, dass diese auch ein besseres Verständnis der jeweiligen Betriebssystematik, der Einsatzdoktrin und Optimierungen in der Ausbildung, in den Wiederholungskursen und im Verwaltungsbereich generiere wie fördere. Die beiden Zivilschutzkompanien, die weiterhin eigenständig bleiben, garantieren, dass die Bevölkerung in den «Argus»-Gemeinden wie in jenen des OBB im Ereignisfall optimal betreut ist und dass bei einem Bedarf gegenseitig Personal, Material und Transportmittel ausgetauscht werden.

Auch «Argus»-Kommissions-Präsident Johannes Sutter, Arboldswil, zeigte sich überzeugt davon, dass die Zivilbevölkerung gut betreut bleiben wird, auch über das Jahr 2026 hinaus. Die nunmehr getroffene Lösung sei gut. Er sagte aber auch, dass tiefe Mannschaftsbestände beim Zivilschutz keine Dauerlösung sein können. Geforderte seien in diesem Sinne der Kanton, aber auch die hiesigen Vertreter im Bundesparlament.

Roger Handschin, Kommissionspräsident des OBB aus Wittinsburg, bezeichnete den vergangenen Freitag als Leuchtturm. Dieser unterstreiche die erfolgreiche Zusammenarbeit mit einer nachhaltigen wie zukunftsorientierten Lösung.

Die Kommandanten Christoph Jenni, OBB, und Christof Brügger, Argus, freuten sich ebenfalls mächtig. «Wir blicken sehr zuversichtlich nach vorne», sagten sie am vergangenen Freitag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

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