Neue Klinikgebäude

Liestal Mehr Komfort für Alterspsychiatrie und Privatpatientenbereich  

Moderne Architektur mit Lichthof.

Das Publikum nahm die Einladung gerne an und schaute sich am vergangenen Samstag die beiden neuen Gebäude der Psychiatrie Baselland an. Das Design ist modern, mit viel Glas und Holzböden. Noch wirken die Räume ein wenig steril. Wenn dann aber die kahlen Wände vielleicht einmal mit Bildern und Farben geschmückt sind und die Pflanzen gedeihen, sieht alles anders aus.

In den nächsten Wochen füllen sich die beiden neuen Klinikgebäude für Krisenintervention, Alterspsychiatrie und Privatklinik mit Personal und ab Mitte Oktober auch mit Patienten. Die Neubauten ersetzen alte Gebäude, die den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechen. Auf markierten Rundgängen erhielten die Besucher Einblick in fast alle Bereiche. Die Zimmer sind zweckmässig möbliert, die Böden aus dunklem Holz. Grosse Fenster geben den Blick frei und wer gerne frische Luft hat, kann sogar einen Flügel öffnen. Immer wieder findet man ruhige Ecken zum Verweilen oder für eine kurze oder längere Pause. Ein kleiner Aussenhof mit Bäumen, Sträuchern und ein paar Bänkli wird sicher gerne aufgesucht. Die Rankenpflanzen sind schon hoch und nächstes Jahr bilden sie ein Dach, das bei Hitze kühlt und angenehmen Schatten liefert.

Einladend ist der Dachgarten im Privatpatientenbereich. Gedeckte und ungedeckte Sitzbänke, Bäume, Büsche, Blumen und Kräuter bilden einen Park mit Fernsicht. Und sogar eine saftig grüne Wiese wurde angepflanzt.

Mit Plakaten und im persönlichen Gespräch konnten sich Interessierte über Berufe rund um das Gesundheitswesen informieren. Nicht nur pflegende und medizinische Aufgaben sind im Angebot. Ebenso wichtig ist der gesamte kaufmännisch-administrative Bereich.

An Vorträgen erhielten die Besucher Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten. Sehr wichtig ist, dass stationäre Patienten nach dem Austritt nicht ihrem Schicksal überlassen werden. Ihre Therapie geht meistens ambulant weiter. Auch die Spitex kann eingeschaltet werden. Es gibt Patienten, die sich aber im normalen Lebensalltag nicht mehr richtig zurechtfinden. Sie bekommen dann immer wieder die auf sie zugeschnittene Betreuung – stationär oder ambulant.

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