Tabea Berger neu im Vorstand

An der 22. GV der Ehemaligen Ebenrain wurde Tabea Berger als neue Leiterin des Betriebshelferdienstes gewählt  

Vorstand Ehemalige Ebenrain von oben nach unten: 1. Reihe Chantal Weber, Benildis Bentolila, Yvon Ritter, mittlere Reihe Tabea Berger, Michael Sutter, Isabel Weitnauer, an der Wand Tobias Streckeisen, Johannes Hostettler, Rahel Ritzmann. Es fehlen: R
Vorstand Ehemalige Ebenrain von oben nach unten: 1. Reihe Chantal Weber, Benildis Bentolila, Yvon Ritter, mittlere Reihe Tabea Berger, Michael Sutter, Isabel Weitnauer, an der Wand Tobias Streckeisen, Johannes Hostettler, Rahel Ritzmann. Es fehlen: Ralf Keller, Jürg Saladin. Foto: B. Bentolila

«Die Pandemie hatte Schattenseiten, sie hat aber der Landwirtschaft auch Türen geöffnet.» Mit diesen Worten begrüsste Michael Sutter, Präsident Verein Ehemalige Ebenrain, die zahlreichen Mitglieder an der 22. Generalversammlung vom Dienstagnachmittag an der Landwirtschaftlichen Schule Ebenrain. So sei man sich heute in weiten Kreisen einig, fuhr er weiter, eine zukünftige Agrarpolitik sei nur sinnvoll, wenn das gesamte Ernährungssystem betrachtet würde. Von der Produktion, über die Verarbeitung, den Handel und den Konsum brauche es alle Akteure, welche Ihren Beitrag leisten.

«Heutzutage ist es schwierig, neue Leute zu finden, die sich in Vereinen engagieren», hielt Michael Sutter fest. «Umso mehr freut es mich, dass wir ein weiteres junges Vorstandsmitglied finden konnten, nämlich Tabea Berger aus Eptingen, begeisterte Anhängerin der Viehzucht mit entsprechender Ausbildung und Erfahrung.» Sie übernimmt die Leitung des Betriebshelferdienstes von Claudia Brodbeck, Biel-Benken, welche in rund 15 Jahren 2400 Einsätze koordinierte und die Buchhaltung führte.

Der Verein zählt knapp 1000 Mitglieder. Der elfköpfige Vorstand setzt sich – mit einer Ausnahme! – aus durchwegs jungen Personen zusammen. Vizepräsident Johannes Hostettler, Sissach, kündigte an, dass er zurücktreten möchte. «Wenn jemand bei uns, die wir es gut haben zusammen, mitmachen möchte», lockte Michael Sutter, «soll er oder sie sich melden.» Kassierin Rahel Ritzmann, Gelterkinden, gab einen «verkraftbaren» Verlust von rund 500 Franken bekannt. Bernhard Straumann, Mitglied des OK «Kirschenfest Baselland», warb für den Anlass am Samstag, 1. Juli 2023, auf dem Schillingsrain Liestal, und wies darauf hin, dass weitere Helfer/-innen gesucht würden. Nach dem Zvieri wurden Bilder aus den letzten zwei Jahrzehnten des Vereins gezeigt unter dem Motto «Weisch no, wie gut wir es hatten zusammen?»

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