Überfliegender Vogel zum Weltcupsieg

Reitsport Longines CHI Classics Basel 2026

Die Siegerehrung von Richard Vogel durch Thomas Straumann und Christoph Socin, Präsident und Vizepräsident des Longines CHI Classics Basel (v. l.).

Die Siegerehrung von Richard Vogel durch Thomas Straumann und Christoph Socin, Präsident und Vizepräsident des Longines CHI Classics Basel (v. l.).

Die Seewerin Barbara Schnieper unterwegs mit Canice. Fotos: U. Handschin

Die Seewerin Barbara Schnieper unterwegs mit Canice. Fotos: U. Handschin

Als Beinahe-Schweizer bezeichnete sich der deutsche Sieger des Weltcupspringens, Richard Vogel, am Sonntag augenzwinkernd an der Pressekonferenz, denn er wohne nur eine Stunde entfernt von der Schweizergrenze. Deshalb freute er sich sehr über den Jubel und Applaus des Publikums nach seinem souveränen Erfolg. Die beiden Schweizer Martin Fuchs auf L&L Lorde und Gaëtan Joliat mit Just Special VK kämpften ebenfalls um den Sieg und wurden am Ende Vierte und Siebte. Richard Vogel hatte am Donnerstag bereits zwei Prüfungen gewonnen. Einzige Teilnehmende aus der Region des diesjährigen Turniers war Barbara Schnieper aus Seewen, die erfolgreiche Prüfungen ritt mit einem 1., einem 4. und zwei 7. Rängen. Am Sonntag scheiterte sie leider am Hindernis 10 nach einem guten Start und gab auf.

Wieder massen sich auch die besten Dressurreiter/-innen in Basel, wobei es nicht erstaunte, dass die Dressurqueen aus Deutschland, Isabelle Werth, auf Wendy de la Fontaine den Sieg für sich errang. Erstaunliches leistete die Schweizerin Charlotte Rogerson, deren Pferd mit dem Namen Bonheur de la vie ihr buchstäblich mit dem 2. Rang Glück brachte. Da der Präsident des CHI Classics Basels, Thomas Straumann, bekanntlich Wert darauf legt, dem Reiternachwuchs ein Podium zu bieten, gab es auch wieder Prüfungen für junge Reiter/-innen unter 25 Jahren. Seine Dankesrede galt sowohl den Sponsoren, dem OK, dem begeisterten Publikum, aber auch den vielen freiwilligen Helfer/-innen, ohne die dieser Anlass nicht durchführbar wäre. Zahlreiche davon kommen jeweils aus dem Oberbaselbiet, wie Hansruedi Wüthrich aus Zunzgen, der die anspruchsvolle Aufgabe des Aufbaus Outdoor erfüllte. Andere schleppen Hindernisse und Blumen oder helfen sonst hinter den Kulissen, wie z.B. Christian Klaus, Stephan Schaub und der ehemalige Spitzenreiter Walter Gabathuler.

Ein Schweizer, der Magier Peter Marvey, verzauberte mit seiner Crew das Publikum mit verblüffenden Effekten von schwebenden und verschwindenden Menschen und grüsste von seiner berühmten, in der Luft gleitenden Kutsche, die von Pferden durch mysteriösen Bodennebel gezogen wurde.

Auch wenn der diesjährige Anlass etwas weniger gut besucht war am Donnerstag und Freitag mit gesamthaft über 25 000 Besucher/-innen, die spannenden Reitsport geniessen konnten von 104 Reiterinnen und Reiter aus 21 verschiedenen Nationen in beiden Disziplinen, war der Grossanlass in Basel wieder ein grossartiger Erfolg! Auch die Reiterinnen und Reiter waren voll des Lobes für die Organisatoren.

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