Region Gelterkinden
22.06.2022

Bietet ein Naturpark Chancen für die Region?

Präsidentin Florence Brenzikofer setzt sich energisch für die Realisierung des Naturparks ein.
Ein Teil des Baselbiets soll Naturpark werden.Fotos: s. van riemsdijk
Die Podiumsdiskussion führten Michael Kumli, Marc Brodbeck, Fabienne Balmer-Gerber, Thomas Walter, Fabien Vogelsperger und Moderator Severin Furter (v. l.).
«Strammes Wadentraining», denn auch bei einer E-Rikscha ist Treten angesagt. Foto: zvg

Präsidentin Florence Brenzikofer setzt sich energisch für die Realisierung des Naturparks ein.

Präsidentin Florence Brenzikofer setzt sich energisch für die Realisierung des Naturparks ein.
Ein Teil des Baselbiets soll Naturpark werden.Fotos: s. van riemsdijk
Die Podiumsdiskussion führten Michael Kumli, Marc Brodbeck, Fabienne Balmer-Gerber, Thomas Walter, Fabien Vogelsperger und Moderator Severin Furter (v. l.).
«Strammes Wadentraining», denn auch bei einer E-Rikscha ist Treten angesagt. Foto: zvg

Ein Teil des Baselbiets soll Naturpark werden.Fotos: s. van riemsdijk

Präsidentin Florence Brenzikofer setzt sich energisch für die Realisierung des Naturparks ein.
Ein Teil des Baselbiets soll Naturpark werden.Fotos: s. van riemsdijk
Die Podiumsdiskussion führten Michael Kumli, Marc Brodbeck, Fabienne Balmer-Gerber, Thomas Walter, Fabien Vogelsperger und Moderator Severin Furter (v. l.).
«Strammes Wadentraining», denn auch bei einer E-Rikscha ist Treten angesagt. Foto: zvg

Die Podiumsdiskussion führten Michael Kumli, Marc Brodbeck, Fabienne Balmer-Gerber, Thomas Walter, Fabien Vogelsperger und Moderator Severin Furter (v. l.).

Präsidentin Florence Brenzikofer setzt sich energisch für die Realisierung des Naturparks ein.
Ein Teil des Baselbiets soll Naturpark werden.Fotos: s. van riemsdijk
Die Podiumsdiskussion führten Michael Kumli, Marc Brodbeck, Fabienne Balmer-Gerber, Thomas Walter, Fabien Vogelsperger und Moderator Severin Furter (v. l.).
«Strammes Wadentraining», denn auch bei einer E-Rikscha ist Treten angesagt. Foto: zvg

«Strammes Wadentraining», denn auch bei einer E-Rikscha ist Treten angesagt. Foto: zvg

Gelterkinden Forum Kontrovers zum Thema «Naturpark Baselbiet»

Von: sander van riemsdijk

Im Jurapark Aargau und im Naturpark Thal haben sich viele Gemeinden zusammengeschlossen, um in der Bevölkerung besser wahrgenommen zu werden und den Tourismus mit den regionalen Produkten zu fördern. Im Oberbaselbiet möchte der Verein Erlebnisraum Tafeljura einen ähnlichen Park gründen. Bereits vor zwölf Jahren hatte man zum ersten Mal unter den Namen «Jurapark Baselland» versucht, das Naturprojekt auf die Beine zu stellen. Nachdem sich einige Gemeinden – insbesondere im Diegtertal – gegen einen Beitritt entschieden hatten und die notwendige zusammenhängende Fläche von mindestens 100 Quadratkilometern so nicht erreicht wurde, musste das Projekt als gescheitert erklärt werden. Seit letztem Jahr unternimmt der Verein Erlebnisraum Tafeljura, nun unter dem Vorsitz der Nationalrätin Florence Brenzikofer von den Grünen Baselland, einen neuen Versuch. Wobei nicht mehr die Rede ist von «Jurapark Baselland», sondern von «Naturpark Baselbiet». Der Perimeter ist im Vergleich etwas grösser und erstreckt sich neben den Bezirken Sissach und Waldenburg über den südlichen Teil des Bezirks Liestal.

Projekt im Gegenwind

Auch der zweite Versuch zur Gründung eines Naturparks – es hat insgesamt 16 Naturparks in der Schweiz – verspürt Gegenwind, insbesondere seitens einiger Gemeinden und vor allem des Bauernverbands beider Basel. Dessen Vertreter, Präsident Marc Brodbeck, war zusammen mit anderen involvierten Amtsträgern auf Einladung vom Vorstand des Vereins «Erlebnisraum Jura» zum 9. Forum Kontrovers in der Aula der Sekundarschule in Gelterkinden zur Podiumsdiskussion mit dem Thema «Welche Chancen bietet ein Naturpark für unsere Region?» eingeladen. Schon bei der ersten Rundfrage vom Moderator Severin Furter liess Brodbeck verlauten, was er vom Projekt halte. Nämlich nichts. «Es hat schon so viele Projekte, ein neuer Naturpark weckt nur Begehrlichkeiten bei den Umweltverbänden und zieht noch mehr Vorschriften nach.» Auch bei anderen Voten im Sinne der ablehnenden Haltung des Bauernverbands aus dem Publikum waren die vorgetragenen Gegenargumente zumindest sanierungsbedürftig. «Mit dem Naturpark kommen zu viele Menschen in die Natur und diese wird dadurch dramatisch überlastet», hiess es fast beschwörend. Es klang zeitweilen, als wäre dem Bauernverband und seinen Sympathisanten ein Naturpark einfach nicht geheuer. In Wahrheit könnten es diffuse Ängste sein, ausgeschlossen zu werden.

Entfremdung der eigenen Umgebung

Die Projektgruppe geht trotz Widerständen weiterhin energisch voran, weil es von ihrem Produkt überzeugt ist. Sie konnte in der sachlichen Diskussion mit Unterstützung von verschiedenen Seiten rechnen. Auch wenn Thomas Walter, Kantonsplaner Kanton Basel-Landschaft, verlauten liess, dass es auch innerhalb vom Kanton Bedenken gegen den Naturpark gibt, ist er mit einem «Aber» optimistisch über die Realisierung des Projekts. «Es braucht jedoch die Solidarität von den anderen Regionen im Kanton, die es nicht betrifft.»

Er stellt generell in der Gesellschaft eine Entfremdung der eigenen Umgebung fest. «Ein Naturpark kann hier den Menschen bewusst machen, was man im direkten Umkreis hat.» Und fügt fast beschwörend an: «Der Mehrwert der Landschaft ist ein Trend. Wir müssen zu ihr Sorge tragen.»

Chance für die Gastronomie

Michael Kumli, Geschäftsführer Baselland Tourismus, sieht zwar Chancen für einen Naturpark, warnte jedoch vor Überschneidungen bei Parallel-Organi-sationen: «Bald weiss man dann nicht mehr, wer für was verantwortlich ist.» Für die Gastronomie bietet ein Naturpark grosse Vorteile wie Fabienne Ballmer-Gerber (Co-Präsidentin Gastro Baselland) einschätzt. «Die Gastronomie hat es generell auf dem Land nicht so einfach. Ein Naturpark könnte hier helfen.» Fabien Vogelsperger, Geschäfts­führer Naturpark «Chasseral», findet es wichtig, dass die Diskussion über das Projekt geführt werde und kein Entscheid durch den Zufall getroffen werden darf. Er sieht den Naturpark als eine grosse Chance und die Bevölkerung soll dahinterstehen können. Ein Aspekt, der in der ganzen Diskussion etwas untergegangen war, ist der grosse Bildungswert eines Naturparks, insbesondere für die Kinder. Zusammen mit Michael Kumli plädierten verschiedene Voten aus dem Publikum, insbesondere in Richtung Bauernverband, für mehr Mut in der Realisierung des Projekts. Entscheidend wird dabei sein, die Landwirte und die Bevölkerung an den Gemeindeversammlungen beziehungsweise an den Urnen vom ehrgeizigen Projekt zu überzeugen.

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