Die Feuerwehr wurde hautnah erlebbar

Sissach Traditioneller Familientag der Stützpunkfeuerwehr Sissach

Mit der Wasserspritze genau zielen zu können, war nicht immer einfach.
Mit der Wasserspritze genau zielen zu können, war nicht immer einfach.

Traditionell lud die Stützpunktfeuerwehr Sissach, welche sich aus den vier Gemeinden Itingen, Nusshof, Zunzgen und Sissach zusammensetzt, am letzten Samstag beim Feuerwehrareal in Sissach wieder zum jährlichen Familientag ein. Alle Jahre wieder zwar, trotzdem ist der Besuch jedes Mal für Jung und Alt ein einmaliges und lehrreiches Erlebnis.

Bei hochsommerlicher Witterung öffnete die Stützpunktfeuerwehr die Tore ihres Feuerwehrmagazins, um der Bevölkerung die Gelegenheit zu bieten in Form eines abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programms mit für die Kinder vielen spielerischen Elementen einen hautnahen Einblick in die Dienstleistungen ihrer Feuerwehr zu geben und diese anders als im Notfalleinsatz näher kennenzulernen. Für den Kommandant Major Raphael Zaugg ist dann auch das Ziel des Familientags «anders als bei einem Einsatz, die Feuerwehr der Bevölkerung aller Altersschichten auf diese Weise näher zu bringen.» Und fügt an: «Ebenso den Kindern mit einem Einblick in ein Feuerwehrfahrzeug eine Freude zu bereiten.»

Hubrettungsfahrzeugals Attraktion

Die in einer Reihe aufgestellten Einsatzfahrzeugen konnten aus nächster Nähe bestaunt werden und faszinierten mit ihrer hochmodernen Ausrüstung. Eine Attraktion war dabei sicherlich das Hubrettungsfahrzeug Scania, ausgerüstet mit einer Leiter mit einer Arbeitshöhe von nicht weniger als 32 Metern. Ebenso konnte an die anwesenden Feuerwehrleute Fragen gestellt werden, die einem allenfalls schon länger auf der Zunge brennten. Auch die Jugendfeuerwehr in ihren blau-schwarzen Kostümen war mit einem eigenen Stand präsent. Kommandant Zaugg freut sich nicht nur über das Interesse und den grossen Zulauf der Jugendlichen für «seine» Jugendfeuerwehr, sondern, dass diese der Feuerwehr treu bleiben und später in den aktiven Dienst gehen.

Ein einmaliges Erlebnis

Für die jungen Besuchende unter Begleitung ihrer Bezugspersonen war der Tag ein einmaliges Lehrerlebnis, sich in die faszinierende Welt der Feuerwehr zu versetzen. An einer Mitmach-Station konnten sie ihre Präzision mit der Wasserspritze testen und sich sogar ans Steuer eines richtig grossen Feuerwehrwagens setzen. Spiel und Spass kamen dabei nicht zu kurz. Fehlen durfte dabei natürlich auch dieses Jahr nicht die allseits beliebte und intensiv belegte Hüpfburg in Form eines Feuerwehrautos. Ihre Kreativität konnten die Kinder, mit Unterstützung ihrer Begleitpersonen, am Bastelstand ausleben, wo sie ihr eigenes Feuerwehrauto zusammensetzen konnten.

Die interaktive Märchenstunde mit der Kinderbuchautorin Evelyn Studer-Kopp mit der Kuh Rosi, welche zur Feuerwehr will, war für die Kinder ein absolutes Highlight. Eine Festwirtschaft mit feiner Verpflegung vom Grill, Eis, Crêpes und erfrischenden Getränken rundete einen unvergesslichen Familientag voller Entdeckungen und Action ab. Auch dieses Jahr war die Feuerwehr am Familientag in vielen Facetten hautnah erlebbar.

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