Die kleinen Narren waren unterwegs

Gelterkinden Wieder Fasnachtsumzug für die Binggis  

Nach einer langen Zwangspause hiess es tatsächlich - Endlich wieder Fasnacht.

Nach einer langen Zwangspause hiess es tatsächlich - Endlich wieder Fasnacht.

Mit schrillen Fasnachtstönen wurde der Kinderumzug begleitet. Fotos: s. van Riemsdik

Mit schrillen Fasnachtstönen wurde der Kinderumzug begleitet. Fotos: s. van Riemsdik

Der Fantasie war nun wirklich keine Grenzen gesetzt. Ideen muss man haben.

Der Fantasie war nun wirklich keine Grenzen gesetzt. Ideen muss man haben.

Was hatten die Kinder für eine Freude! Endlich wieder Fasnacht und nach drei Jahren Zwangspause die fünfte Jahreszeit so richtig kunterbunt wieder mal auskosten dürfen.

Die Stimmung unter den Kindern in ihren farbenfrohen Kostümen war vor dem Umzug entsprechend ausgelassen. Es herrschte trotz des Gedränges beim Brunnen am Dorfplatz schon früh ein fröhliches, prächtiges Treiben. Alle, auch die Erwachsenen, waren eingeladen den Nachmittag mit den Kindern in ihren farbenfrohen Kostümen zu verbringen.

Diese konnten es kaum erwarten, dass es endlich los ging. Alle, die kleinen Narren und ihre Begleitpersonen warteten dann auch aufgeregt sehnlichst und voller Vorfreude auf den Startschuss, mit der Gugge E. N. Bloosbälg an der musikalischen Spitze.

Um 14 Uhr ging es dann endlich los. Laut war es, als die Guggen hören liessen, was sie so draufhaben. Aber das gehört sich schliesslich auch so. Die Fasnacht soll ja die bösen Geister verscheuchen und dafür die guten Geister, die den Frühling ins Land bringen sollten, wecken.

Unterwegs deckten die kleinen Fasnächtler jeweils mit einer zünftigen Konfettischlacht die Zuschauenden fleissig und mit viel Spass mit Süssigkeiten, Blumen und allerhand Obst ein. Viele Zuschauende verfolgten mit bewundernden Blicken und klatschend am Strassenrand den Kleinnarrenumzug. Verkleidet als kleine Prinzessinnen, Bären, Batman, Drachen und so weiter marschierte eine bunte Welt an märchenhaften Figuren durch die Strassen von Gelterkinden, wobei der Fantasie keine Grenzen gesetzt waren.

Das bunte närrische Treiben führte von der Rössligasse durch die Bohnygasse und hatte nach einer guten halben Marschstunde schliesslich bei der Turnhalle seinen würdigen Abschluss. Und weil so ein Umzug auch hungrig macht, gab es anschliessend am Kinderball für jeden Binggis passend zur Fasnacht noch etwas zu knabbern und zu trinken. Für viele Kinder war der Umzug und der Kinderball wegen der Pandemie ein erstes und zugleich zweifellos einmaliges Erlebnis, an das sie sich sicher noch lange erinnern werden.

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