In Sissach wurde endlich wieder eingeheizt

Sissach 22 Guggen lockten die Fasnachtsfans in Scharen in die Begegnungszone  

Üttiger Fotzelcheibe.

Üttiger Fotzelcheibe.

GastroBaselland Vorstandsmitglied Alain Goepfert und Fasnachtschef Fabio Fedriga.

GastroBaselland Vorstandsmitglied Alain Goepfert und Fasnachtschef Fabio Fedriga.

Buntes Treiben in Sissach City. Fotos: B. Eglin

Buntes Treiben in Sissach City. Fotos: B. Eglin

Schon am Bahnhof wurden die Besucher mit Guggemusig empfangen. An verschiedenen Orten im Dorf standen die Leute und hörten den Gruppen zu, die ihre fröhlichen und lauten Fasnachtsmelodien endlich wieder in der Öffentlichkeit spielen durften. Das grösste Gedränge war aber vor den zwei Bühnen in der Begegnungszone. Dort formatierten sich abwechslungsweise die Guggenmusiken und demonstrierten ihr grosses Können. Sie hatten zwei Jahre Zeit zum Üben und verlernt wurde in der Zwangspause offensichtlich nichts.

Das Publikum stand sehr dicht an den Abschrankungen und sog die Fasnacht in sich auf. Einige bewegten sich zum Rhythmus, andere sangen mit oder freuten sich einfach an der wiedergewonnenen Freiheit. Der Speaker stellte die 22 Gruppen einzeln vor. Jede Gugge hatte 13 Minuten Spielzeit. Dann verliessen sie die Bühne. Auf der zweiten Bühne ging das Konzert ohne Pause weiter.

Fest- und Feierzone

Ein Teil der Sissacher Einkaufsmeile verwandelte sich am Gugge-Dienstag in eine Fest- und Feierzone. Verpflegungsstände, Grills, Bars und Beizen lockten mit ihrem vielfältigen Angebot. Kulinarisch liessen sich die vielen Besucher mit fester und flüssiger Nahrung aller Art bis in die dunklen Nachtstunden verwöhnen. Die Stimmung war fröhlich, sympathisch und überaus friedlich.

Die gute Laune steckte an und das trockene Wetter und nicht allzu tiefe Wintertemperaturen halfen ebenfalls zum Verweilen mit. Fabio Fedriga, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Sissach äusserte sich begeistert zum grössten Sissacher Fest seit langer Zeit: «Mir hei e Fasnacht, au wenn sie emol anderst isch. S isch e wunderschöni Fasnacht und s hett alles gstumme.» Recht hatte er damit und verschwand rasch wieder im Getümmel. Fotos und Filme: www.presstime.ch > Kultur

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