Kunst im Gewächshaus

Wenslingen Bunte Blumen mit besonderer Kulisse

Blüten und vulkanische Steine aus heimischem Bienenwachs.

Blüten und vulkanische Steine aus heimischem Bienenwachs.

Ursula Pfister erklärt ihr Werk.Fotos: B. Eglin

Ursula Pfister erklärt ihr Werk.Fotos: B. Eglin

Blumen gerahmt.

Blumen gerahmt.

«Es blüeit im Gwächshus», schreibt die Künstlerin Ursula Pfister zu ihrem aktuellen Projekt. Sie malt und formt Blüten in verschiedenen Varianten. Bei den Farben beschränkt sie sich auf eine dominierende oder ein paar wenige Farben und betont dadurch das Wesentliche umso mehr.

Die Baselbieter Künstlerin aus Gelterkinden präsentiert ihre neuen Werke in einer besonderen Atmosphäre. Die auf Acryl gemalten grösseren Bilder hängen vor den Fenstern des ehemaligen Gewächshauses in Wenslingen. Zusammen mit den Wiesen und Hügeln im Hintergrund ergeben sich je nach Blickwinkel ganz neue Bildkompositionen. Eigentlich sollte man einen ganzen Tag im Gewächshaus bleiben und die Kunstwerke bei den unterschiedlichen Sonneneinstrahlungen beobachten. Die Varianten werden unzählig sein. Sobald ein Werk bei den neuen Besitzern am richtigen Ort hängt, entsteht aus einem statischen Bild durch sich verändernde Lichteinflüsse etwas Neues, Dynamisches.

Gegen 14 Uhr am Vernissagetag trafen die Gäste ein. Ein angenehm kühlender Wind weht um das Glashaus. Drinnen steigen die Temperaturen auf sommerliche Hitzewerte. Die aus Bienenwachs gefertigten Werke sind vor dem Event noch mit weissen Tüchern abgedeckt, um sie vor der Wärme zu schützen.

Das Material stammt von einheimischen Imkern.

Ursula Pfister erzählte ihren Gästen, dass sich die Natur wie ein roter Faden durch ihr Leben zieht. Einerseits pflegt sie ihren Blumengarten und die Zimmerpflanzen. «Das andere ist der Dialog mit meinen gemalten Blüten im Atelier, den ich schon seit 20 Jahren führe.» Bei ihren Ausstellungen ging es immer blumig zu.

Ihre Inspirationen holt sie sich aus der Natur mit ihren Gegensätzen. «Ich liebe die Kargheit der Bergwelt und in der Wüste genauso, wie den üppigen Garten vor dem Haus», sagt sie dazu.

Interessiert begutachten und diskutieren die Besucher die Blütenbilder und die Künstlerin klebt die ersten roten Punkte auf. Inzwischen lockt der Apéro zum Smalltalk, wo eine Besucherin staunt: «Schon der Ort ist genial. Lueg emol das a.»

Fotos und Filme: www.presstime.ch>Kultur

Gewächshaus Mooshof, Wenslingen: 13. bis 27. März 2022, Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr

Weitere Artikel zu «Region Gelterkinden», die sie interessieren könnten

Der Verbandssitz bleibt im Kanton Solothurn. Michael Saner aus Laupersdorf, links, gratuliert seinem Nachfolger Patrick Waldner. Foto: zVg
Region Gelterkinden03.02.2026

SK Waldenburg-Mitglied höchster Schwinger der Nordwestschweiz

Schwingen In Büren wohnhaft, aber als «Baselbieter/Waldenburger» gewählt
Ein beeindruckendes Zusammenspiel von Chor und Orchester vor vollbesetzten Rängen in Gelterkinden.
Region Gelterkinden03.02.2026

Ein stimmgewaltiger Auszug aus Ägypten

Gelterkinden Händels Oratorium begeisterte mit Chorwucht und Tiefgang
Die Band Le Moulin à Poivre begeisterte das Publikum mit einer feurigen Matinee.
Region Gelterkinden03.02.2026

Das gewisse Etwas

Gelterkinden Musik und Tanz mit Le Moulin à Poivre